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Zehn Dinge, die auch von zuhause aus gut funktionieren

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Zuhause fällt vielen Menschen irgendwann die Decke auf den Kopf. Dabei gibt es so viele Dinge, die hier genauso gut gemacht werden können, wie „draußen im Freien“. unsplash.com © Anthony Tran © Anthony Tran

Manche Aktivitäten müssen immer wieder unter bestimmten Umständen leiden. Die derzeitige Lage ist dafür das beste Beispiel. So können ganz verschiedene Unternehmungen, bei denen man es gewohnt ist, ihnen mit anderen oder alleine regelmäßig draußen nachzugehen, aktuell nicht weiterhin und auf die gleiche Art und Weise weiter verfolgt werden. Das ein oder andere Hobby oder auch eine alltägliche Erledigung muss dann zwangsweise einfach einmal eine Zeit lang pausieren. Es gibt aber auch etliche Beschäftigungen, die sich von zuhause aus (fast) genauso gut oder sogar besser erledigen lassen als „draußen“. Doch welche Dinge sind das genau und wie gelingen sie von zuhause aus am besten?

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Alles einkaufen, was man braucht

Für ältere Menschen, gestresste Berufstätige oder auch für Menschen mit Behinderungen ist die Möglichkeit, Lebensmittel im Internet zu bestellen und nach Hause liefern zu lassen, schon lange ein willkommener Segen. Doch in Zeiten, in denen man aus Schutzgründen der eigenen und der Gesundheit anderer nicht so gerne die Wohnung verlässt, erkennen auch immer mehr Menschen mit eigentlich „normalem“ Einkaufsverhalten in stationären Supermärkten, die Vorteile des Onlineeinkaufs. Bereits 2019 wurden mit Lebensmitteln im Online-Handel in Deutschland mit rund 1,6 Millionen Euro fast eine Million Euro mehr umgesetzt als noch fünf Jahre zuvor. Es steht außer Frage, dass Erhebungen in einigen Jahren einen noch viel deutlicheren Anstieg zeigen werden.

Viele Supermarktketten bieten ihre Lebensmittel inzwischen auch im Netz an – so etwa auch große Unternehmen, wie Rewe, Edeka oder Netto. Das Sortiment von Rewe, das sich in stationären Filialen findet, ist fast vollständig auch online erhältlich. Von Lebensmitteln, über Drogerieprodukte, bis hin zu praktischen Utensilien für den Haushalt ist alles dabei. Besonders toll: Die Lebensmittel werden während des Transports zu den Kund*innen nach Hause gekühlt. Daher lassen sich auch Tiefkühlwaren und frische Lebensmittel, wie abgepackte Salate oder Kräuter online bestellen. Bei Edeka und Netto hingegen beschränkt sich die Auswahl auf nicht gekühlte Lebensmittel.

Speziell für Tiefgekühltes gibt es jedoch auch noch vor allem zwei große Alternativen. Die Lieferdienste Bofrost und Eismann haben sich nämlich genau darauf spezialisiert. Sie bringen Tiefkühlkost jeglicher Art zu den Kund*innen nach Hause. Seien es Tiefkühlpizzen, Fertiggerichte, Früchte, Torten oder Fleisch- und Fischprodukte – bei beiden Anbietern ist die Auswahl groß und wechselt auch immer wieder.

Wichtig ist, dass bei Onlinebestellungen von Lebensmitteln darauf geachtet wird, dass man die bestellten Produkte bereits kennt oder dass man zumindest vorher Informationen über sie einholt. Denn im Internetsupermarkt dürfen Kennzeichen weggelassen werden, die für verpackte Lebensmittel im Geschäft vor Ort vorgeschrieben sind. Simone Vintz von der Stiftung Warentest in Berlin weist auf dieses Problem hin: „Das kann vor allem für Allergiker zum Problem werden und für Kunden, die bestimmte Zutaten nicht vertragen oder auch vermeiden wollen“. 

Arbeiten – Heutzutage oft kein Problem mehr

Es gibt immer wieder Umstände, die einen dazu zwingen, die betriebsgebundene Tätigkeit an einen anderen Ort zu verlegen. Die Corona-Epidemie ist einer dieser Gründe. Bereits im Juni 2020 arbeiteten knapp 16 Prozent der Befragten einer repräsentativen Befragung der Hans-Böckler-Stiftung (das Mitbestimmungs-, Forschungs- und Studienförderungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes) überwiegend oder ausschließlich zu Hause. Zudem gaben 17 Prozent darüber hinaus an, abwechselnd im Betrieb oder zu Hause zu arbeiten. Diese Zahlen zeigen, dass der Anteil der Beschäftigten im Homeoffice damit deutlich höher als vor Ausbruch der Pandemie ist. Denn da waren es gerade einmal 4 Prozent, die überwiegend oder ausschließlich zu Hause arbeiteten.

Auch im Januar 2021 waren die Zahlen derjenigen, die viel von zuhause aus arbeiteten, nach einer weiteren Befragungswelle wieder auf dem Niveau vom April des Vorjahres, während sie zwischendurch wieder etwas gesunken waren. Es ist nicht auszuschließen, dass weiterhin mehr Menschen ihre Arbeit räumlich flexibler gestalten müssen oder explizit möchten und deshalb von ihrem Schreibtisch zuhause aus erledigen werden. Das Konzept scheint also zu funktionieren – zumindest, wenn einige Dinge bedacht werden.

Die Arbeitsausstattung – Professionell und bestenfalls ergonomisch

Damit der Umzug ins Homeoffice gelingt und die Arbeit von zuhause aus genauso gut gemacht werden kann, wie im Büro, müssen zunächst ganz grundlegende Voraussetzungen erfüllt sein. So müssen alle Angestellten die gleiche oder zumindest eine funktionsgleiche Ausstattung am Heimarbeitsplatz haben, wie in den Büroräumen. Schnelle und moderne Computer und zusätzliches Equipment, wie etwa ein oder zwei zusätzliche Bildschirme sowie eine schnelle Internetverbindung sind oft unerlässlich.

Außerdem ist es wichtig, dass der Arbeitsplatz bestmöglich ergonomisch eingerichtet wird. Dass einmal ein Betriebsarzt – falls überhaupt vorhanden – zu jemandem nach Hause kommt, um den Schreibtisch und den Bürostuhl optimal zu justieren, kommt wohl nur in den seltensten Fällen vor. Daher liegt es bei jedem selbst, für den Schutz der eigenen Gesundheit bei der Arbeit zuhause zu sorgen. Oft reicht es schon, die richtigen Einstellungen an den Möbeln vorzunehmen, die Sitzhaltung zu verbessern oder auch einmal stehend zu arbeiten und die Lichtverhältnisse zu optimieren.

Die Einstellung zur Arbeit im Homeoffice

Genauso entscheidend wie die richtige Ausstattung für den Erfolg bei der Arbeit im Home Office, ist auch die Einstellung zur Arbeit selbst. Während im Büro andere mehr oder weniger kontrollieren, ob man am Arbeiten ist, kann es zuhause passieren, dass man sich schneller ablenken lässt. Auch beginnt man hier schnell einmal, vor sich hin zu träumen. Um das zu vermeiden, sind Routinen wichtig.

Am besten beginnt man also auch im Homeoffice täglich immer etwa um die gleiche Uhrzeit mit der Arbeit. Geplante Pausen, die ebenfalls streng eingehalten werden, sind genauso wichtig. Denn der Geist muss auch zuhause zwischendurch immer wieder einmal zur Ruhe kommen, um Platz für neue Ideen und frische Motivation zu schaffen. Apropos frisch: Die Mittagspause darf gerne genutzt werden, um ein paar Runden durch den Park in der Nähe oder zumindest um den Block zu drehen. Dadurch bekommt man Abstand von der Wohnung, die ja nun nicht einmal mehr für die Arbeit verlassen wird und begibt sich, wenn auch mit Abstand, ein wenig unter andere Leute.

Wer den gesellschaftlichen Kontakt mit Mitarbeiter*innen vermisst und sich sozial zu stark abgekapselt fühlt, klärt Probleme oder Fragen bei der Arbeit am besten per Telefon, statt im Chat oder per Mail. Dadurch findet zumindest noch ein wenig persönlicherer Austausch statt und man kann ein bisschen Smalltalk führen – oder sich gar Tipps der anderen zur Heimarbeit abholen.

Spiele spielen – Mit Freunden oder allein

Von zuhause aus können nicht nur Dinge und Aktivitäten erledigt werden, die erledigt werden müssen, sondern auch solche, die in der Freizeit zum reinen Vergnügen verfolgt werden. Dazu gehört an erster Stelle das Spielen.

Wissenschaftler*innen sind sich längst einig darüber, dass es auch für Erwachsene wichtig ist, immer wieder Spiele zu spielen. Während Kinder sich über das Spielen die Welt erschließen und sie immer besser kennenlernen, erweitert das Spielen auch bei Erwachsenen bis ins hohe Alter noch deren Horizont. Wer nicht spielt, so Prof. Dr. Jens Junge (Wirtschaftswissenschaften und Marketing) von der Design Akademie in Berlin, habe „immer nur eine Lösung im Kopf“ und zeige „eine sehr einseitige Verhaltens- und Herangehensweise an Problemstellungen“. Spiele man hingegen häufiger, erkenne man deutlich mehr Alternativen und nehme die Komplexität der Umwelt viel besser wahr.

Spielen helfe auch bei der Arbeit – egal, ob im Büro oder eben zuhause: „Das ist etwas, das Erwachsene wieder mehr machen sollten und im unternehmerischen Umfeld wieder machen müssen – Versuche starten, Szenarien simulieren und durchspielen. Denn das System, in dem wir arbeiten, verändert sich durch die Digitalisierung so radikal, dass wir gezwungen sind, auch beruflich mehr gedanklich zu spielen.“

Doch Brettspiele beispielsweise lassen sich von zuhause aus mit anderen, die ebenfalls bei sich zuhause sind, schlecht spielen, oder? Welche Alternativen gibt es also?

Zum einen können Brettspiele sehr wohl auch mit räumlich separierten anderen Parteien gespielt werden. Im Internet gibt es etliche Brettspiele auch als digitale Versionen, die beispielsweise als App auf mobile Endgeräte geladen und dann sogar gemütlich von der Couch aus gespielt werden können. Einige Beispiele wären:

  • Carcassonne: Android
  • Die Siedler von Catan
  • Der Palast von Alhambra
  • Die Burgen von Burgund
  • Pandemie
  • Santorini
  • Scotland Yard
  • Terraforming Mars

Darüber hinaus lassen sich auch reine Videospiele alleine oder in Kooperationsmodi am Computer oder an Konsolen spielen. Wer länger nichts mit Videospielen zu tun hatte, kann die aktuelle Zeit dafür einmal ausnutzen und sich schlau machen, was es derzeit alles so auf dem Markt gibt. Der ein oder andere dürfte erstaunt sein, wie fortschrittlich gute Videospiele heute sind – so abwechslungsreich und fordernd wie heute war digitales Spielen noch nie!

In Gedanken verreisen

Eine spezielle Art von Beschäftigung zuhause, die sich fast auch schon als „Spiel“ bezeichnen lässt, verdient einen eigenen Abschnitt. Schließlich ist die eigentliche, dahinterstehende Aktivität, eine große Leidenschaft unzähliger Menschen: Das Reisen. Auch das funktioniert, wenn auch eingeschränkt und in anderer Form, aus den eigenen vier Wänden heraus. Natürlich muss die Bereitschaft da sein, sich auf das Experiment einzulassen.

Gedanken- und Fantasiereisen sind schon seit Längerem ein Thema, wenn es um die Frage geht, wie Menschen, die etwa unter Dauerstress leiden, nachhaltig zur Ruhe kommen und wieder Kraft aus sich selbst herausschöpfen können. Gerade in Zeiten, in denen physische Reisen in beispielsweise andere Länder, an warme, beruhigende Strände oder in aktivitätsfördernde Bergregionen nicht stattfinden können, sind solche Gedankenreisen mitunter eine gelungene Abwechslung.

  1. Für die sogenannte „Vorstellungsübung“ sucht man sich einen ruhigen Ort, an dem man sich bequem hinsetzt oder hinlegt.
  2. Die Augen werden geschlossen und es folgen einige ruhige Atemzüge.
  3. Anschließend gilt es, wahrzunehmen, wie sich der Körper in diesem Moment anfühlt, an welchen Stellen er den Boden berührt.
  4. Die Konzentration geht allmählich wieder auf den Atem zurück, man betrachtet einfach, ohne zu urteilen, wie dieser ein- und ausströmt und entspannt sich immer mehr. Wichtig ist, sich dabei so viel Zeit zu nehmen, wie man braucht, um wirklich in eine Entspannung zu finden.
  5. Nun lässt man die Gedanken verreisen. An einen Ort etwa, an dem man schon einmal war und an dem man sich unglaublich wohlgefühlt hat. Das kann ein schöner Urlaubsort sein, aber auch das Lieblingscafé oder eine Landschaft. Alle Gedanken sollten nun diesem Ort zugewandt werden.
  6. Um die Erfahrung zu intensivieren, stellt man sich am besten auch die ganze Kulisse vor, die dort herrscht. Naturgeräusche etwa, wie der Wind, der durch die Bäume streicht, aufbrausende Wellen oder das Gezwitscher von Vögeln.
  7. Besonders schön wird eine Gedankenreise, wenn der Ort, den man im Geist für sich windet, eine viertel oder gar eine halbe Stunde oder länger besucht wird. Dabei kann man völlig loslassen und alle alltäglichen Sorgen, Probleme und Gedanken vergessen. Anschließend gilt es, langsam wieder den Körper zu bewegen, die Augen zu öffnen und ganz in Ruhe wieder „zurückzufinden“.

Zwar kann eine solche Gedankenreise nie vollkommen eine echte Reiseerfahrung ersetzen, sie kann aber zumindest oftmals die Sehnsucht und das Fernweh ein wenig stillen. Wer es nicht glaubt, probiert es am besten erst einmal selbst aus und schaut, was passiert.

Wetten abschließen oder Casinos besuchen

Ebenfalls eine Unterart der Kategorie Spiele bilden die Glücksspiele und Wetten. Viele Menschen lieben es, in ihrer Freizeit auf Sportmannschaften oder auch auf Pferde zu wetten und damit mitunter ein wenig Geld dazuzugewinnen. Wettbüros und Sportbars sind dabei auch beliebte Treffpunkte, um miteinander ins Gespräch zu kommen und einen Kaffee oder ein Bierchen miteinander zu genießen. Für Casinos gilt das Gleiche – auch, wenn es hier eher Cocktails und Wein sein mögen, die zum Spiel verköstigt werden.

Fällt plötzlich die Möglichkeit weg, sich in solchen Räumlichkeiten zu treffen und Wetten abzuschließen oder ein paar Hände Poker miteinander zu spielen, führt das oft zu Frustration und Enttäuschung. Denn für viele ist das Ganze zu einem echten Hobby geworden.

Doch Wetten lassen sich genauso gut auch online abschließen und auch etwa gepokert werden kann online. Wichtig ist bei beidem natürlich, dass man den richtigen und seriösen Anbieter wählt und dabei den Überblick behält und sich gut informiert. Nur dann ist sichergestellt, dass man das eingesetzte Geld allerhöchstens aus eigenem Verschulden verliert und dass einen der Glücksspielanbieter nicht mit diversen Maschen über den Spieltisch haut.

Filme in toller Atmosphäre schauen

Das gemeinsame Filmeschauen im Kino mit der Freundesclique ist mit keiner anderen cineastischen Erfahrung vergleichbar. Alle sitzen gemeinsam im dunklen Saal zusammen, es gibt – außer bei sehr langen Filmen – keine Unterbrechungen und die Bilder auf der riesigen Leinwand werden von bombastischem Sound unterstützt. Dagegen kommt kein Heimkino an. Dennoch kann man Filme auch von zuhause mit ein paar Snacks auf der Couch in toller Atmosphäre genießen. Die Rahmenbedingungen und die Einstellung zum Filmeschauen müssen einfach nur stimmen.

So wirken Filme einfach im Dunkeln oder mit ganz dezenter Beleuchtung am besten. Wie groß der TV oder die Leinwand für den Beamer dafür ist, spielt eigentlich gar keine so große Rolle. Der Sound ist oftmals fast wichtiger. Vernünftige Boxen oder gar Surround-Systeme sind gebraucht für oftmals kleines Geld erhältlich. Die Investition lohnt sich gerade für Vielgucker definitiv.

Wer keine Freunde oder Bekannten zum Filmeschauen einladen möchte, kann übrigens auch beispielsweise eine Film-Party online starten. Das Gratis-Tool Syncplay beispielsweise erlaubt es, Filmdateien, die sich auf verschiedenen Rechnern befinden zu synchronisieren, sodass alle Zuschauenden den Film sekundengenau gleich sehen. Über Voicechat kann sich dann sogar währenddessen ausgetauscht und miteinander gelacht oder geflucht werden. Mit der zusätzlichen Google Chrome-Erweiterung Netflix Party funktioniert das ganze sogar mit dem bekannten Streamingdienst.

Musizieren, tanzen und feiern

Während das Filmeschauen doch wieder nur eine von vielen Aktivitäten zuhause ist, bei der man in der Regel auch nur auf der faulen Haut liegt und sich berieseln lässt, sieht es mit der Musik schon ein wenig anders aus. Wenn Proberäume nicht nur rar gesät sind, sondern sich vielleicht ab und an gar nicht besuchen lassen, fällt vielen Musiker*innen zuhause schnell die Decke auf den Kopf.

Doch auch online lässt sich gemeinsam musizieren. Gejammt werden kann beispielsweise einfach mit einer standardmäßigen Videotelefonie-Software wie Skype, Zoom oder Facetime und mit Screensharing Tools, wie Teamviewer. Das Ganze funktioniert oft besser, als man es sich anfangs vielleicht vorstellen mag. Wer lieber gemeinsam in Musikprogrammen an Songs arbeitet, hat dazu auch mit mehreren Programmen die Möglichkeit – und das, ganz ohne räumlichen Kontakt. Empfehlenswert sind hierfür etwa:

  • Steinberg Cubase 10.5
  • BandLab
  • Bounce Boss
  • Soundation
  • jampool

Neben dem Musizieren kann sich im Netz auch zum gemeinsamen Tanzen verabredet werden. Auf diversen Kanälen der Livestreaming-Plattform Twitch etwa wird im Grunde rund um die Uhr irgendwo von bekannten und weniger bekannten DJs aufgelegt. Empfehlenswert ist hier zum Beispiel der Channel BeatportOfficial. Über Videotelefonie miteinander verbunden und schon kann die Party im eigenen Wohnzimmer und dennoch über das Internet verbunden mit der Feierclique starten.

Schöne Fotos machen

Wenn ein Lockdown oder sonstige Einschränkungen einen dazu zwingen, wirklich nur in allergrößten Notfällen vor die Tür zu gehen, kann es schon auch vorkommen, dass nicht einmal mehr die Möglichkeit besteht, eine kleine Runde zu drehen, um Fotos zu schießen. Außerdem sind Ausflüge in weiter entfernte Regionen dann vielleicht sowieso tabu und die nähere Umgebung hat man mit der Kamera schon ausreichend abgeklappert und digital oder auf Film festgehalten. Für alle, die das Fotografieren lieben ist das keine leichte Zeit.

Doch auch dafür findet sich zuhause eine Lösung. Sie nennt sich: Kreativität. Bevor nun jeder die Augen verrollt, sollte der Sache zumindest eine Chance gegeben werden. Natürlich finden sich in den eigenen vier Wänden keine atemberaubenden Sonnenuntergänge, keine anderen Menschen, keine Tiere und schon gar keine wilden Landschaften. Dennoch kann die eigene Wohnung sogar dazu führen, dass die eigenen Fotografie-Fähigkeiten verbessert werden und die Kreativität neuen Aufschwung bekommt.

Es gilt, einen „fremden Blick“ auf die eigene Umgebung zu entwickeln. Man muss sich vorstellen, ein Fremder zu sein, der das erste Mal durch die Räume streift und versucht zu entdecken, wer hier leben könnte. Plötzlich fallen einem vielleicht Ecken auf oder bestimmte Blickwinkel auf die Dinge, die eine Spannung erzeugen. Zusätzlich kann dann mit Licht, Makroaufnahmen und Perspektiven gespielt werden. Auch an die Kunst der Stillleben-Fotografie kann sich hier nun einmal gewagt werden. Auf Pinterest etwa findet sich eine Menge Inspiration.

Letztlich gibt es dann auch noch den Blick aus den Fenstern der Wohnung auf die Nachbarschaft oder vielleicht sogar den eigenen Garten. Wer sich nur einmal auf den begrenzten Bereich, der zum Fotografieren bleibt, einlässt, wird sehen, was selbst dieser alles hergeben kann.

Sprachen lernen

Viele sogenannte „Polyglotte“, also Menschen, die viele verschiedene Sprachen sprechen, sind Naturtalente. Sie haben eine besondere Begabung dafür, Grammatik, Aussprache und Wortschatz einer Fremdsprache deutlich schneller zu verinnerlichen als andere. Doch einige dieser Polyglotte tun auch viel dafür, um eine Sprache zu lernen. Einen Kurs besuchen, in dem viele Menschen sitzen, die von einer Lehrerin oder einem Lehrer wie in einer Schulklasse unterrichtet werden, müssen sie dafür aber nicht unbedingt. Oft reicht Polyglotten die richtige App auf dem Smartphone, um sich nach einigen Wochen auf Chinesisch, Türkisch oder beispielsweise Portugiesisch verständigen zu können.

Um Sprachen zu lernen muss man also das Haus absolut gar nicht verlassen. Sicher hilft es, irgendwann einmal eine Zeit lang in einem Land zu leben, in dem man gezwungen ist, die entsprechende Sprache auch im Alltag zu sprechen. Zum Lernen allerdings braucht es oft nur die richtigen Programme fürs Handy oder den Computer.

Apps, wie Babbel oder Duolingo helfen dabei, erste Vokabeln zu lernen, kurze Sätze zu bilden und Wörter nachzusprechen. Dadurch entsteht ein Gefühl für die Sprache. Mit einer Tandem-App kann dann auch eine oder mehrere Muttersprachlerinnen oder ein Muttersprachler gefunden werden, mit denen sich per Videocall ausgetauscht wird. So funktioniert das Sprechen auch ganz ohne direkten Kontakt.

Die Sprache lässt sich weiterhin von zuhause aus vertiefen, indem etwa Bücher in der entsprechenden Sprache gelesen, Podcasts angehört und Filme mit Untertiteln angeschaut oder gar Lernvideos auf YouTube studiert werden.

Sport treiben

Zum letzten Punkt muss wohl gar nicht viel gesagt werden. Dass Sport genauso gut auch von zuhause aus funktionieren kann, wie im Freien, sollte spätestens seit dem Fitnessstudio-Trend der letzten Jahre klar sein.

Wenn auch der Aspekt der frischen Luft zuhause wegfallen mag – Fitness, Krafttraining, Yoga, Pilates, Qigong, Seilspringen, Kampfsport und etliches mehr, das alles funktioniert auch auf kleinem Raum.

Und wer das Laufen oder Radeln unglaublich vermisst, kann sogar darüber nachdenken, sich eine entsprechen Maschine für Zuhause zuzulegen. Diese sind inzwischen gar nicht mehr allzu teuer, sodass sich fast jeder, der sich zuhause wirklich gerne mehr bewegen möchte, ein solches Gerät leisten kann.

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