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Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der externen Autorin Vanessa Richter.

So kommen Fotos ganz groß raus

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Schade, wenn die alten Erinnerungsfotos in einer Kiste verstauben oder unsortiert irgendwo herumliegen. Schön arrangiert an der Wand sind sie immer parat zum Betrachten. © Pixabay © igorovsyannykov (CC0 Public Domain)

Ist in einem Raum eine Wand nicht dekoriert, sieht das direkt langweilig aus. Sind Bilder an der Wand, die auch noch richtig interessant angeordnet sind, wirkt das inspirierend und abwechslungsreich. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen hochwertigen Kunstdruck, schöne Fotos oder lustige Schnappschüsse handelt. Welche Fotos für welchen Raum geeignet sind, hängt vor allem vom persönlichen Geschmack ab. Zwei Punkte sind dabei wichtig: Farbe und Größe sollten zum restlichen Ambiente passen. Die Bilder sollten weder zu bunt sein, noch sollten die Elemente im Randbereich besonders lebhaft sein. Auch große Porträts sind nur bedingt geeignet. Große Gesichter können auch übermächtig wirken und einen erschlagen.

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Schöne Motive finden                            

Wer nicht seine eigenen Fotos an die Wand hängen möchte, findet im Handel eine große Auswahl an beliebten Motiven aus Landschafts-, Natur- und Architekturaufnahmen oder abstrakte Bilder und Akte. Günstige Fotos gibt es auch auf zahlreichen Fotoplattformen im Internet, die sich dann einfach ausdrucken lassen. Wer hochwertige Fotos sucht, sollte sich in Profigalerien umschauen, wo beispielsweise Hobbyfotografen ihre Werke vermarkten. Dabei finden sich auch ungewöhnliche Motive von Fotokünstlern mit einem ganz eigenen Stil.

Fotodruck – da gibt es verschiedene Möglichkeiten

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Wer seine Fotos edel präsentieren möchte, lässt sie kaschieren. Dafür wird das Foto in einem speziellen Verfahren, dem sogenannten Dibond-Verfahren, mit einem speziellen Kleber auf eine Aluminiumplatte geklebt. So kann sich das Foto nicht verformen. Eine weitere preisgünstige Möglichkeit ist das Drucken direkt auf eine Metallplatte.  

Edel sieht es aus, wenn sich ein Bild hinter einer dickeren Acrylglasscheibe befindet. Besonders farbgewaltige Naturaufnahmen kommen hier gut zur Geltung. Ist der Lichteinfall sehr groß, empfiehlt sich die Verwendung von mattem Acrylglas oder direkt das Dibond-Verfahren.

Starker Lichteinfall macht es etwas schwieriger

Vor dem Ausdrucken eines Fotos oder der Gestaltung eines Rahmens ist es wichtig zu wissen, wo das Bild einmal hängen wird oder stehen soll. Ein glänzendes Foto hat mehr Tiefe, doch bei starkem Lichteinfall kommt es zu starken Lichtreflexen und störenden Spiegelungen, sodass kaum noch etwas zu erkennen ist. Fotos sollten deshalb nicht direkt im Sonnenlicht hängen oder stehen.

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Schöne Rahmen für die Bilderwand

Es sieht schön aus, wenn die Bildergalerie einheitlich ist. Genauso schön kann es sein, wenn Kunstdrucke, Gemälde und Fotos vom letzten Urlaub oder der Familie bunt gemischt an einer  Wand hängen. Der richtige Rahmen ist dabei das entscheidende Kriterium. Ein passender Rahmen kann ein Bildmotiv gut in Szene setzen und es auch in einer Gruppenanordnung harmonisch wirken lassen. Der Bilderrahmen hat allerdings nicht nur optische Vorteile. Das Bild ist im Rahmen vor äußeren Einflüssen geschützt. Es staubt nicht zu, verkratzt nicht und bleicht auch nicht so schnell aus, wenn die Sonne zu stark darauf strahlt. Die Vielfalt in den Materialien, den Formaten und Aufhängemöglichkeiten ist sehr groß:

Mit einem schönen Stilrahmen kommen bestimmte Bilder besser zur Geltung.

  • rahmenlose Bilderhalter sind eine sehr preisgünstige Rahmenvariante, die aus einer Trägerwand und einer Glasplatte ohne Rahmen besteht. Kleine Metallspangen klemmen Bild und Passepartout fest ein.
  • Wechselrahmen sind preiswert und sehen schön aus. Das macht sie so beliebt. Sie sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Durch eine leicht zu entfernende Rückwand lassen sich die Bilder einfach und schnell austauschen.
  • Collagerahmen fassen mehrere, unterschiedlich kleine Rahmen in einem großen Rahmen zusammen. Sie eignen sich gut für thematisch zusammengehörige Fotos, wie beispielsweise Tierfotos oder Fotos von den Kindern.
  • Leistenrahmen sind aus vier Profilleisten zusammengebaut, die es fertig in Standardmaßen gibt oder als Sonderanfertigung in den gewünschten Spezialmaßen.
  • Stilrahmen sind aufwendig verzierte Bilderrahmen, wie beispielsweise Bilderrahmen mit Barockprofilen, die noch mit einer schützenden Legierung überzogen sind. Um ein Gemälde einzurahmen, kommen sehr häufig gegossene Rahmen zum Einsatz.
  • Schattenfugenrahmen haben keine Rückwand und sind deshalb perfekt geeignet um Bilder auf Leinwand einzurahmen. Die Höhe macht den Unterschied

Bilder einfach an eine freie Stelle zu hängen, ist nicht unbedingt die beste Idee. Das kann leicht daneben gehen. Dann hängt das Bild zu hoch oder zu tief. Interessierte Betrachter müssen dann so oder so teilweise ulkige Verrenkungen machen, wenn sie sich das Bild anschauen. Das kann sehr lustig sein. Wer dies jedoch vermeiden möchte, sollte ein Bild seinem Betrachtungswinkel entsprechend aufhängen. Auf Augenhöhe hängen Bilder, die einen Ehrenplatz verdienen.

Die Bilder schön anordnen

Bei der Kantenhängung sind beispielsweise alle Oberkanten der verschiedenen Bilder auf einer Linie.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, ist es sehr hilfreich, die fertig gerahmten Bilder zunächst auf dem Fußboden so zu arrangieren, wie sie später an der Wand hängen sollen. So lässt sich die Position noch beliebig verändern, bis das Gesamtbild gefällt. Bevor es daran geht, die Bilder endgültig an die Wand zu hängen, ist es hilfreich, zunächst aus Papier Muster in Originalgröße auszuschneiden und entsprechend der geplanten Anordnung an die Wand zu kleben. So lässt sich leicht erkennen, ob die geplante Anordnung auch wirklich gut aussieht, bevor Nägel die Wand perforieren.

Bilder lassen sich auf verschiedene Weisen anordnen:

  • Die geometrische Anordnung eignet sich besonders gut für zusammenhängende Bilderserien, deren einzelne Bilder in identischen Rahmen platziert sind.
  • In Reihen angeordnet sieht es besonders schön aus, wenn sich alle Bilder an der Mittelachse orientieren. Große Bilder gleichen hier die kleineren aus, sodass am Ende harmonische Reihen entstehen.
  • Mit der Salon- oder Petersburgerhängung entsteht ein geordnetes Chaos. Bilder unterschiedlicher Größen hängen dabei Seite an Seite wie bei einer Collage. Hier ist es nur wichtig auf gleiche Rahmenabstände zu achten.
  • Die Kantenhängung suggeriert Struktur. Dabei hängen alle Bilder so, dass entweder die Oberkanten oder die Unterkanten der Rahmen auf gleicher Höhe sind.
  • Die Inside-The-Lines-Anordnung orientiert sich an einer imaginären geometrischen Form. Das kann ein Dreieck sein oder ein Trapez oder jede andere gewünschte Form. Die Bildanordnung erfolgt innerhalb der gedachten Außenlinie der geometrischen Form.
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