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Kochen und backen mit dem Kaminofen

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Die Verbrennung der Holzscheite im Kamin liefert nicht nur Wärme, um das Wohnzimmer zu heizen. Gleichzeitig wird auch das Backfach im Ofen versorgt, so dass ein leckeres Brot durchbacken kann. © djd/Austroflamm

(djd-p). Das Wohnzimmer ist kuschelig warm geheizt, ein frisch gebackenes Brot lässt das ganze Haus wundervoll riechen, eine heiße Suppe blubbert im Topf auf der Kochplatte vor sich hin – und das alles gleichzeitig ohne den Einsatz der Energieträger Heizöl, Strom oder Gas. Möglich wird das durch den Betrieb von Kaminöfen mit zusätzlicher Koch- und Backausstattung.

Die vorhandene Wärme sinnvoll nutzen

Solche Öfen, unter anderem hergestellt vom Anbieter Austroflamm aus Österreich, nutzen Synergieeffekte, indem sie die Abwärme aus ihrer eigenen Brennkammer nachhaltig einsetzen, um ein Back- oder Warmhaltefach oder ein Kochfeld mit Hitze zu versorgen. Auf dem Markt sind ganz verschiedene Varianten verfügbar. Der Clou Compact Cook in formschönem Design mit gussgrauer Stahlverkleidung beispielsweise ist mit einer massiven Gusskochplatte ausgestattet, auf der man im laufenden Betrieb des Kamins warme Speisen zubereiten kann. Das Modell Heidi Back macht seinem Namen durch das Backfach alle Ehre. Wie in einem Backofen zirkuliert hier heiße Luft, die das Backgut von unten, hinten, links, rechts und teilweise oder ganz von oben umströmt. Die Temperaturen im Backfach erreichen bis zu 300 Grad und können mittels Brennstoff- oder Luftmenge über einen Luftregler gesteuert werden. Für Design-Affine hat Austroflamm noch einen ganz besonderen Kaminofen mit Backfach, den Clou Xtra Back. Flexibel beheizbar ist der Kombiofen Mo Duo Cook, der wahlweise mit Scheitholz oder Pellets betrieben wird.

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Welches Holz zum Heizen?

Koch- und Backkaminöfen von Austroflamm werden mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz befeuert. Damit während der Verbrennung von Scheitholz möglichst wenige Emissionen entstehen, ist das richtige Anfeuern entscheidend. Um schnell eine ausreichende Temperatur zu erreichen, sind dünn gespaltenes Anzündholz und handelsübliche Holzanzünder zweckmäßig. Geeignetes Brennholz ist mindestens zwei Jahre luftgetrocknet und besitzt eine Restfeuchte von 15 bis 20 Prozent. Besonders gut für Kaminöfen eignet sich unbehandeltes, trockenes Holz. Unter https://www.austroflamm.com/de/wissen/nachhaltigkeit finden Interessierte weitere Tipps zu geeigneten Brennstoffen und zur Nachhaltigkeit durch alternative Energien. Harzarme Sorten wie Buche, Eiche und Birke bringen ein besonders ruhiges Flammenbild hervor. Das Holz verbrennt optimal bei langer Flamme und wird deshalb idealerweise nur in kleinen Mengen nachgelegt. Feine, weiße Asche und wenig Ruß in der Feuerstelle zeugen von einer umweltschonenden Verbrennung.

Wärme länger speichern

Besonders sinnvoll sind zudem Öfen mit einem Heat Memory System. Sie speichern die bei der Verbrennung entstehende Wärme und geben sie erst nach und nach an den Raum ab, so dass die Wärme besonders effizient genutzt wird. Durch eine regelmäßige Reinigung und Überprüfung der Feuerstelle durch einen Fachmann ist eine sachgemäße, umweltfreundliche Verfeuerung gewährleistet.