Living outside Heiße Outdoor- und Gartentrends für kühle Tage

Lesedauer: 

Das Leben im Freien wird immer beliebter. Immer mehr Menschen erfüllen sich den Traum von einem eigenen Garten, pachten ein Stück Land oder sind in ihrem Van unterwegs. Immer geht es darum, die heimischen vier Wände und damit die Komfortzone zu verlassen und etwas Neues auszuprobieren.

AdUnit urban-intext1

In diesem Sommer fiel für viele Urlauber die geplante Fernreise ins Wasser und sie nutzten die Chance, die nähere Umgebung zu erkunden und ihren Außenbereich zum zweiten Zuhause zu machen.

Im Sommer fällt das auch leicht, da machen es ohnehin alle. Manche hat jedoch die Draußen-Lust so richtig gepackt und sie denken wehmütig an die schönen Momente an der frischen Luft, die Wanderungen in der Umgebung und die Nähe zur Natur. Aber hallo, das muss ja nicht zu Ende sein, nur weil das Thermometer um ein paar Grad gefallen ist! Wir haben heiße Tipps für kühle Tage, mit denen das Leben draußen einfach weitergehen kann.

Den Garten aufpimpen: mit Sauna und/oder Grillkota

AdUnit urban-intext2

Den Traum von der eigenen Sauna träumen viele, die die wohltuende Wirkung der feuchten Hitze einmal kennenlernen durften. Doch wer mag schon immer zur Sauna fahren und sich dort mit anderen die Bank teilen? Viel schöner ist es doch, seinen eigenen Raum zum Schwitzen zu haben. Den kann man nutzen, so oft man will und hat die gewünschte Privatsphäre.

Eine Sauna braucht viel Platz und Strom

AdUnit urban-intext3

Allerdings ist eine eigene Sauna nicht gerade ein Schnäppchen, erstens was die Anschaffung und zweitens was die Energiekosten betrifft. Wenn es sich nicht gerade um eine Infrarot-Sauna handelt, die bei Weitem nicht die gleiche Wirkung wie eine finnische Sauna hat, braucht das Konstrukt einen Starkstromanschluss, der von einem Experten durchgeführt werden muss. Ganz davon abgesehen, dass auch der passenden Raum im Haus vorhanden sein muss.

AdUnit urban-intext4

Eine Schwitzhütte für den Garten kann eine Alternative sein

Kein Problem, wenn man ausreichend Platz im Garten hat! Eine Schwitzhütte im eigenen Außenbereich ist das Nonplusultra für den Wellness-Fan. Ob einfache Ausführung als Fasssauna, kleine Sauna im Lehmhäuschen oder luxuriöse Kabine mit großen Glasflächen, hier ist vieles möglich. Das Schöne ist, dass eine solche Sauna in vielen Fällen mit einem Holzofen betrieben werden kann. Das spart nicht nur Stromkosten, sondern erzeugt auch eine fantastische Wärme, die sehr wohltuend ist. 

Eine Grillhütte ist auch mit angeschlossener Sauna erhältlich

In einer Sauna kann man allerdings nur schwitzen – in einer Grillkota, also einer finnischen Grillhütte, kann man zusätzlich grillen und gemütlich zusammen sitzen!

Ein Grill-Pavillon oder auch Feuerkota dient allerdings nicht in erster Linie zum gesunden Schwitzen, sondern kann optional mit einer angebauten Sauna ausgeliefert werden. Als reine Grillhütte dient es dem geselligen Beisammensein. Wer also nur Platz für einen Anbau im Garten hat, kann sich überlegen, ob er sich nicht für eine finnische Grillhütte entscheiden will.

Eine solche Hütte ist aus Holz gebaut und hat eine urige Ausstrahlung. Sie wirkt gemütlich, und das ist sie auch. Im Inneren befindet sich eine Feuerstelle, die als Grill oder offenes Feuer verwendet werden kann. Rundherum sind gemütliche Bänke. Durch eine Abzugshaube wird der entstehende Rauch durch einen Schornstein nach draußen geleitet. Man kann also auch bei schlechtem Wetter ganz gemütlich beieinander sitzen, das Essen frisch am Feuer zubereiten und die Geselligkeit genießen.

Eine Grillkota gibt es schon mit einer Größe von nur 4,5 qm. Platz ist in der kleinsten Hütte, wie man so schön sagt, in diesem Fall ist es Platz für sechs Personen. Wählt man eine Variante mit abnehmbaren Wänden, hat man im Sommer einen schönen Pavillon zum Grillen zum draußen sitzen.

Im Van an wärmere Orte fliehen

Vanlife ist einer der aktuellen Trends und wird gerade in den sozialen Medien gehypt. Zahlreiche Influencer bauen sich Autos aus, verwandeln einen alten Bus in ein rollendes Wohn- und Schlafzimmer mit Kochgelegenheit oder schlafen in einem Dachzelt auf ihrem Auto, wenn sie darin die Welt erkunden.

Doch man muss nicht Hunderte oder  Tausende Follower auf Instagram haben, um die Vorteile des individuellen Reisens schätzen zu können. Ganz im Gegenteil hat

 Corona vielen Urlaubern die Augen geöffnet, dass es noch andere Möglichkeiten außer Flug- und Zugreisen gibt. Es ist nicht einmal nötig, einen eigenen Van zu besitzen oder ein solches Teil auszubauen, um sich auf die Reise zu machen. Man kann das Vanlife erst einmal testen und in allen großen Städten ein entsprechendes Fahrzeug mieten. Das ist in jedem Fall günstiger als ein Hotelzimmer!

Mit dem Auto kann man sich dann auf die Reise in wärmere Gefilde begeben, zum Beispiel durch die Schweiz und Italien, um mit der Fähre nach Griechenland überzusetzen. Das geht wesentlich schneller als gedacht und ist sogar günstiger, als zu fliegen, vor allem, wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist. Und nicht einmal ein Van muss es sein! Nichts spricht dagegen, mit Zelt, Isomatte und Schlafsack bewaffnet die Wildnis (den Campingplatz und seine Umgebung) zu erkunden. Das einfache Leben hat einen großen Reiz, den wir inmitten von elektronischen Anwendungen in unserem Leben schon beinahe vergessen haben

Doch wie kalt muss es eigentlich sein, dass man am besten drin bleibt? Nun, diese Temperatur gibt es eigentlich nicht!

Being outside is being with yourself

Der moderne Mensch ist zu bedauern. Er sitzt in einem anhaltenden Strom aus Geräuschen, elektronischen Impulsen und Anforderungen und weiß gar nicht, warum er so gestresst ist. Die entspannten Momente aus dem Sommer sind viel zu schnell verflogen und schon ist man wieder im Klammergriff des Alltags – und das alles bei schwindendem Licht!

Es gibt eine sehr einfache Methode, dem Ganzen zu entgehen, indem man ihm den Rücken zukehrt und einfach nach draußen geht. Genau, es ist so einfach, wie es sich anhört! Man braucht dafür nicht einmal etwas, außer festen Schuhen und einem Busticket aufs Land. Wenige Stunden oder sogar Minuten im Wald, bei einer Wanderung oder beim Joggen in der Mittagspause genügen schon, damit man wieder bei sich selbst ankommt. Man sollte nie vergessen, dass der Mensch ein Teil der Natur ist und dass es ihm schadet, dauerhaft von ihr getrennt zu sein. Und das gilt auch im Herbst und im Winter, vielleicht sogar gerade dann.