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Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit dem externen Autor Bastian Morsch

Golden Retriever – Haltung, Pflege und Charakter

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Ein Golden Retriever ist ein liebevoller, treuer und lernwilliger Familienhund. © minka2507 CCO Public Domain

Ein Golden Retriever ist ein pflegeleichter Familienhund, der ausgesprochenen lernwillig ist. Damit er sich gesund und glücklich entwickeln kann, ist ein hochwertiges Hundefutter unverzichtbar. Außerdem kommt es auf eine liebevolle Erziehung und eine maßgeschneiderte Pflege an. Zudem sollten Hundebesitzer die Gesundheit ihres Tieres immer im Blick behalten. Diese Artikel stellt den Golden Retriever vor und erläutert, was diese Hunderasse im Einzelnen auszeichnet.

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Diese Merkmale zeichnen einen golden Retriever aus

Die Rasse Golden Retriever stammt ursprünglich aus Großbritannien und zählt zu den Apportierhunden. Während Rüden eine Schulterhöhe von 56 bis 61 cm erreichen, werden die Hündinnen 51 bis 56 cm groß. Durchschnittlich sind Rüden 30 bis 40 kg schwer, während Hündinnen 25 bis 35 kg auf die Waage bringen. Golden Retriever haben kräftige Knochen und sind äußerst bewegungsfreudig.

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Golden Retriever halten sich gerne am oder im Wasser auf, weswegen sie problemlos mit in den Sommerurlaub genommen werden können. Zu beachten ist, dass solche Hunde ganzjährig leicht haaren und deswegen wöchentlich gebürstet werden sollten. Golden Retriever sind zutraulich, was sie für den Umgang mit Kindern geeignet macht. Gleichzeitig sind sie wissbegierig und fleißig, sodass ihnen mühelos Tricks beigebracht werden können.

 

Das ist bei Welpen zu beachten

Viele Hundebesitzer entscheiden sich dafür, einen Golden Retriever bereits als Welpen zu erstehen. So wächst das Tier als festes Familienmitglied auf und kann sich von Anfang an an die heimischen Strukturen gewöhnen. Damit sich ein Golden Retriever Welpe gesund entwickeln kann, benötigt er eine passgenaue Ernährung. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, auf Futter aus der Fleischsaftgarung zu setzen. Bei anderen Herstellungsverfahren wie dem Extrusionsverfahren kann es ansonsten zu einer Volumenzunahme im Körper und einer damit einhergehenden Magendrehung kommen.

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Hinzu kommt, dass beim Extrusionsverfahren eher Fleischmehl und Proteine als Frischfleisch zum Einsatz kommen. Letzteres ist für Hunde aber deutlich besser verwertbar. Zudem enthält Futter aus der Fleischsaftgarung weniger Kohlenhydrate, die lange im Magen verbleiben. Somit ist die benötigte Futterruhe nach den Mahlzeiten deutlich kürzer.

 

Das richtige Futter für einen Golden Retriever

Bei der Wahl des passenden Hundefutters sollte darauf geachtet werden, dass dieses den natürlichen Bedürfnissen des Tieres entgegenkommt. Golden Retriever bevorzugen beispielsweise Frischfleisch und brauchen nicht so viele Kohlenhydrate. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass das Futter sämtliche Nährstoffe enthält, die ein Golden Retriever benötigt. Futter aus der Fleischsaftgarung ist hierfür besonders geeignet, da bei diesem Verfahren deutlich niedrigere Temperaturen zum Einsatz kommen als beim Extrusionsverfahren. Entsprechend werden die Zutaten bestmöglich geschont und Nährstoffe gehen nicht so leicht verloren.

Des Weiteren spielt der Geschmack bei der Auswahl des Hundefutters eine wichtige Rolle. Das Futter kann noch so gesund sein, wenn das Tier es nicht mag, wird es nichts davon fressen. Während des Extrusionsverfahrens gehen vielfältige Aromen verloren. Deswegen wird den Kroketten häufig künstlich Geschmack zugeführt, indem Fett auf sie gesprüht wird. Das ist bei Trockenfutter aus der Fleischsaftgarung nicht nötig, da die höhere Konzentration an Fleisch für mehr Flüssigkeit und stärkere Aromen sorgt.

 

Eine liebevolle Erziehung

Golden Retriever sind intelligente Hunde, die sich durch eine große Neugierde und Wissbegier auszeichnen. Deswegen ist es empfehlenswert, die Tiere von Anfang an liebevoll zu erziehen. Das bedeutet einerseits, dass klare Regeln aufgestellt werden, die im Haushalt und im Umgang mit Kindern eingehalten werden müssen. Außerdem lohnt es sich, verschiedene Trainingseinheiten zu absolvieren oder das Tier in eine Hundeschule zu schicken. Hier lernt es viele Tricks und bildet einen eigenen Charakter aus. Insbesondere das Apportieren fällt Golden Retrievern leicht. 

Für das Training bietet es sich an, mit Trockenfutter Pellets als Belohnung und zu arbeiten. Für gute Leistungen bekommt das Tier einen Snack, wodurch es motiviert wird. Wichtig ist es, hier auf hochwertiges Trockenfutter aus der Fleischsaftgarung zu setzen. Dieses ist für Hunde besonders gut verwertbar und die Verdauung gelingt einfach und schnell. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass die Haufen kleiner sind und eine bessere Konsistenz aufweisen. Außerdem löst Trockenfutter aus der Fleischsaftgarung kaum unangenehmen Gerüche aus, weil weniger schädliche Bakterien im Kot enthalten sind.

 

Wichtige Tipps für die Pflege

Golden Retriever haaren ganzjährig leicht und brauchen daher eine spezielle Pflege. Unter normalen Umständen genügt es, wenn das Fell einmal wöchentlich gebürstet wird. Wenn ein Fellwechsel ansteht, nimmt das Haaren zu. In diesem Fall ist es empfehlenswert, das Fell täglich zu bürsten. Nach Ausflügen kann es zudem nötig werden, das Tier zu baden. Da Golden Retriever jedoch Wasser mögen, ist dies meist kein Problem. 

Bei der Fellpflege spielt die Ernährung ebenfalls eine wichtige Rolle. Die richtige Trockennahrung sorgt dafür, dass der Organismus alle Nährstoffe zur Verfügung hat, damit das Fell glänzend und schön aussieht. Des Weiteren wirkt sich das verwendete Futter auf die Zahnpflege aus. Bei Futter mit hohem Kohlenhydratanteil kommt es schneller zur Bildung von Zahnstein. Da im Futter aus der Fleischsaftgarung weniger Kohlenhydrate enthalten sind, gelingt die Zahnpflege deutlich leichter.

 

Die Gesundheit des Hundes im Blick behalten

Golden Retriever sind Zuchthunde. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich zuchtbedingt verschiedene Probleme wie Epilepsie oder Schilddrüsenunterfunktionen entwickelt. Zudem weisen immer mehr Golden Retriever Futtermittelallergien auf. Deswegen sollten Besitzer die Gesundheit ihres Tieres immer im Blick behalten und bei ersten Symptomen frühestmöglich einen Tierarzt aufsuchen.

Tendenziell neigen Golden Retriever zu Übergewicht. Gerade deswegen muss darauf geachtet werden, hochwertiges Futter zu verwenden, das gut verdaulich ist und leicht verwertet werden kann. Außerdem ist eine gesunde Balance aus Bewegung, Erholung und Nahrungsaufnahme erforderlich, damit sich das Tier gesund entwickelt und ein langes, glückliches Leben hat. Nicht zuletzt neigen Golden Retriever zu Arthrosen. Damit eine größtmögliche Bewegungsfreiheit gegeben ist, sollte darauf geachtet werden, dass sich Arthrosen nicht ausbilden.

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