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Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit dem externen Autor Maxim Weiler.

Genussvoll für einen gesunden Darm – so wird lecker Essen gesund

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Warum denn immer nur genießen und dabei nicht auf die Gesundheit achten? So lecker Pommes, Pizza und fettige Pasta manchmal schmecken können, so häufig sind sie Urheber für einen überlasteten Darm. Um hier Abhilfe zu schaffen ist es möglich, die Ernährung entsprechend des Darms anzupassen. Es wird bis heute sehr oft unterschätzt wie viel Einfluss Essen auf die Darmgesundheit hat. Und da der Darm als Spiegel der Seele gilt lohnt es sich umso mehr, einmal genauer auf den Speiseplan zu schauen.

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Tabuthema Verstopfung – wenn der Darm einfach müde wird

Stuhlgang in Ordnung? Die Frage stellt das Pflegepersonal bei einem Klinikaufenthalt häufig, allerdings wird sie im privaten Bereich fast nie gestellt. So kommt es, dass kaum jemand über Verstopfung spricht und viele Menschen heimlich leiden. Das muss gar nicht immer sein, denn es gibt verschiedene abführende Lebensmittel, die für eine bessere Verdauung sorgen können. Dazu gehören unter anderem Ballaststoffe, die den Darmtrakt auf natürliche Weise beschäftigen und so dafür sorgen, dass Verstopfung keine Chance hat.  Hierzu gehören:

  • Hülsenfrüchte in ihrer vollen Vielfalt
  • Vollkornprodukte (Getreide, Reis, Nudeln, Brot)
  • Flohsamen und ihre Schalen
  • Lein- und Chiasamen
  • Nüsse und Mais (Popcorn)

Obst und Gemüse für den vitalen Darm

Eine wichtige Rolle für die Darmgesundheit spielen außerdem Obst und Gemüse. In ihnen sind ebenfalls viele hochwertige Ballaststoffquellen enthalten, die eine abführende Wirkung auslösen. Eine Umstellung darf allerdings nicht zu radikal erfolgen, da es ansonsten zu Darmbeschwerden kommen kann. Optimal geeignet ist die Integration von bis zu fünf Portionen Obst und Gemüse in den Alltag, wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen.

Optimale Obstsorten, die sich gegen einen trägen Darm eignen, sind unter anderem:

  • ungeschälte Äpfel (hoher Pektin Gehalt)
  • Feigen und Weintrauben
  • Ananas und andere Südfrüchte
  • Blaubeeren und Himbeeren
  • Pflaumen und Aprikosen

Zu schnell unterwegs – wenn Durchfall das Leben beeinträchtigt

Durchfall ist das Gegenteil von Verstopfung, die Peristaltik des Darms ist überaktiv, die Entleerung findet zu schnell statt. Hier kann es helfen, wenn das Menü aus stopfenden Lebensmitteln besteht. Eine Möglichkeit ist auch der konsequente Entzug von Zucker oder zumindest die Entwöhnung. Zucker wird oft in Form von einkettigen Kohlenhydraten aufgenommen, die zu schnell und in großer Menge in den Darm gelangen. Die Folge können Blähungen und Symptome eines gereizten Darms sein, auch Durchfall kann entstehen.

Stopfende Lebensmittel binden das überschüssige Wasser im Darm und sorgen so dafür, dass sich die Peristaltik verlangsamt und der Darminhalt wieder gemäßigter transportiert wird. Zu den klassischen trockenen Stopfern gehören Produkte wie Zwieback, denn dieses doppelt gebackene Brot kann bei Erkrankungen der Leber ebenso hilfreich sein, wie bei einem überaktiven Darm.

Auch gut geeignet sind Kombinationen aus Banane und Apfel, beides gerieben soll besonders gut wirken. Die Banane selbst enthält jede Menge Spurenelemente, das Magnesium darin entkrampft und sorgt für einen entspannten Darm. Das Pektin des Apfels kann die überschüssige Darmbewegung hemmen und so dafür sorgen, dass es auf der Toilette weniger rasch zur Sache geht.

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Darmfreundliche Lebensmittel – lecker, glücklich, satt

Einfach Mund auf, Essen rein und abwarten? Ganz so einfach funktioniert das leider nicht, denn Lebensmittel dienen nicht nur dem Herbeiführen des Sättigungsgefühls. Im Darm lebt eine ganz eigene Welt, bestehend aus guten und schlechten Darmbakterien. Sie ernähren sich über die menschliche Nahrung mit und wenn die falsche Ernährung (sehr fettig, schwer verdaulich, viel Zucker) auf dem Speiseplan steht, entwickeln sich vor allem die schlechten Bakterien weiter. Ungeeignet für einen gesunden Darm sind:

  • schlechte Fette wie Schmalz, Mayonnaise oder Margarine
  • gepökelte und verarbeitete Wurstwaren
  • Zucker und Süßstoffe

Gegen einen Eisbecher im Sommer oder eine Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt spricht nichts, doch zu viel dieser ungeeigneten Lebensmittel kann Alarm im Darm zur Folge haben.

Die perfekte Ernährung für den Darm ist nicht schwer, sondern lecker

Gesundes Essen ist nicht schmackhaft? Das ist ein Irrglaube, denn die Natur bietet zahlreiche Leckerbissen, die gleichzeitig die Gesundheit fördern. Der Darm liebt frische Lebensmittel, die einen hohen Nährwert haben. Idealerweise stammen sie direkt aus der Region und sind wenig verarbeitet. Das freut nicht nur den Darm, sondern auch die Umwelt, Nachhaltigkeit ist jetzt im Trend. Drei wichtige Bausteine einer guten Nahrung sind:

  • Milchsäure: Milchsäurebakterien haben die Aufgabe, den Verdauungsprozess zu beschleunigen und voranzutreiben. Mit Milchsäure fermentierte Lebensmittel sind besonders gut verträglich, außerdem unterstützt Milchsäure die Entwicklung von gesunden Laktobazillen.
  • Inulin: Die gesunden Bifidobakterien und Laktobazillen haben einen hohen Anteil an der Darmgesundheit. Inulin fördert das Wachstum und sorgt für eine rege Vermehrung. Enthalten ist Inulin unter anderem in Artischocken, Spargel oder Topinambur.
  • Pektin: Nicht umsonst wird der Apfel bei Durchfall mit Schale gerieben, denn dort findet sich das meiste Pektin. Es handelt sich um ein Präbiotikum, was die guten Bakterien im Darm nährt. Bei Gemüse und Obst befindet es sich generell unter der Schale, beim Pürieren und Reiben wird es gelöst.

Fazit: Den Darm zum Lächeln bringen – für eine gesunde Verdauung

Was das Gehirn als lecker empfindet, trifft nicht immer den Geschmack des Darms. Manchmal lohnt es sich, das Tellerchen nach den Bedürfnissen des Organismus zu decken. Gesund zu leben, muss nicht geschmacklos, fad und langweilig sein, sondern ist oft sogar richtig lecker.

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