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Foreign Exchange Market - Handel mit Devisen

Wer sich für das Online Trading interessiert, kommt am Thema Forex nicht vorbei. Der Markt verspricht hohe Rendite, birgt aber auch Risiken. Um erfolgreich mit Devisen handeln zu können, braucht es daher viel Vorbereitung. Auch wenn Börsenhandel immer ein Restrisiko mit sich bringt, kann man mit dem richtigen Trading Wissen und einigen Tipps ruhigen Gewissens in Fremdwährungen investieren und dabei hohe Gewinne verzeichnen. Nachfolgend klären wir die wichtigsten Fragen rund um den Handel auf dem Forex Markt für Trading Einsteiger.

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Das Akronym Forex steht für Foreign Exchange Market, also für den Markt des Handels mit Fremdwährung. Währungen sind immer volatil, denn ihr Wert verändert sich permanent im Vergleich zu anderen Währungen. Und genau darin liegt das hohe Potenzial für Anleger: Kaufen sie eine Fremdwährung für den Wert x und verkaufen sie wieder für den Wert x+1, verzeichnen sie einen Gewinn.

Der Devisenmarkt zählt nicht zu den Präsenzmärkten. Anleger können dort nämlich nur über Broker oder Börsen miteinander handeln. Wer einen guten Anbieter findet, kann durch geringe Kosten und Gebühren seine Gewinne maximieren. Andre Witzel stellt die besten Forex Broker vor - so können Anfänger den perfekten Partner für ihren Einstieg in die Forex Welt finden.

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Die Stärke einzelner Währungen hat außerdem nur bedingt mit dem Marktverhalten an sich zu tun. Im Klartext heißt das: Auch wenn andere Märkte schwächeln, muss das nicht automatisch für den Devisenmarkt gelten. Grundsätzlich kann man also sagen, dass der Forex Markt ein sehr breit gefächerter Markt für Anleger ist, der viel Potenzial bietet.

So funktioniert der Devisenhandel

Am Forex Markt können Anleger Währungen kaufen, deren monetärer Wert Schwankungen unterliegt. Der jeweilige Wert wird im Verhältnis zu einer anderen Währung dargestellt. Aus diesem Grund handelt man Devisen in Paaren. Das heißt, man kauft eine angebotene Währung zu einem Preis, der in Einheiten einer anderen Währung angegeben wird, beispielsweise EUR/USD. Ähnlich funktioniert der Kauf von Kryptowährungen, wenn man diese nicht über einen Krypto Broker, sondern über eine Börse erwirbt.

Man investiert dabei in der Annahme, dass bestimmte Währungen an Wert zunehmen oder verlieren werden. Daraus ergibt sie dann der Gewinn, von welchem jedoch noch Broker Gebühren und gegebenenfalls Steuern abgezogen werden.

Zwar ist der Devisenmarkt sehr volatil, doch wirkt sich diese Volatilität meist nur im Cent-Bereich oder sogar nur in den zweiten, dritten oder vierten Nachkommastellen aus. Um einen höheren Gewinn zu erzielen, nutzen professionelle Devisen Trader daher sogenannte gehebelte Derivate. Durch Hinterlegung einer Margin, kann der Trader dann zusätzliches Kapital leihen und investieren. Dadurch können sich marginale Kursschwankungen zu höheren Gewinnen aufsummieren. Keine Sorge, die Fachbegriffe werden etwas weiter unten in diesem Artikel noch genauer erläutert.

Was sollte man beim Forex Trading beachten?

Der Forex Markt ist sehr komplex. Dies liegt einerseits daran, dass es kein Präsenzmarkt ist, aber auch daran, dass der Handel in Paaren erfolgt. Viele Anleger trauen sich deshalb aus Scheu nicht an den Devisenhandel heran. Weiß man jedoch, was dabei zu beachten ist, gibt es eigentlich keinen Grund für Berührungsängste.

Vorteile des Devisenhandels

Der Forex Markt ist bei professionellen Tradern sehr beliebt, und das nicht ohne Grund. Ein entscheidendes Kriterium ist dabei vor allem seine Unabhängigkeit vom generellen Marktgeschehen. Zwar können besonders einschneidende politische oder wirtschaftliche Anlässe zu außerordentlichen Schwankungen führen, doch im Allgemeinen bewegen sich die Schwankungen eher im marginalen Bereich.

Ein zweiter großer Vorteil des Devisenhandels ist die Größe des Marktes. Daraus ergibt sich nämlich eine Liquidität, die ihresgleichen sucht. Durch diese Eigenschaften ist es eigentlich unmöglich, Preise zu drücken oder künstlich in die Höhe zu treiben. Das macht den Forex Handel zu einem äußerst fairen Markt, der nicht von Anlegern manipuliert werden kann.

Letztlich muss man noch eine weitere Tatsache als Vorteil anmerken: Schon mit kleinen Summen können Anleger durch das Nutzen von Derivaten gute Gewinne erzielen. Man benötigt für den Devisenhandel also kein großes Startkapital.

Ist Forex Trading riskant?

Jegliche Form des Handels an einer Börse mit volatilen Werten bringt Risiken mit sich. Das ist beim Forex Trading selbstverständlich genauso. Wer jedoch ein paar Tipps befolgt, kann das Risiko reduzieren: Anleger sollten das Risiko stets im Hinterkopf behalten, jedoch einen kühlen Kopf bewahren.

Ein geeigneter Trading Stil sowie eine gute Trading Strategie bewahren Investoren außerdem davor, alles auf eine Karte zu setzen oder schlecht fundierte Entscheidungen zu treffen. Auch wenn dann noch ein Restrisiko vorhanden ist, sinkt durch die richtige Vorbereitung die Verlustwahrscheinlichkeit. Geht doch einmal ein Trade daneben, sollte man sich zwar hinterfragen, doch nicht gleich den Kopf in den Sand stecken - auch der Umgang mit Verlusten gehört zum Forex Trading.

Ein paar Grundlagen des Devisenhandels

Da der Forex Markt zu den komplexesten Märkten zählt, sollten sich angehende Trader gut in die Thematik einlesen. Vor allem die Fachbegriffe und deren Bedeutung sollten dabei geklärt werden. Die nachfolgenden Abschnitte werden dazu eine gute Basis bieten:

Was ist ein Spread?

Beim Spread handelt es sich im Grunde genommen um die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis eines Börsenwertes - also zwischen Offer und Bid (Angebot und Gebot). Vor allem bei Derivaten und Differenzkontrakten (CFDs) spielt der Spread eine wichtige Rolle. Denn auf seiner Grundlage werden die Derivate und CFDs dann bepreist.

Was versteht man unter Pip und Lot?

Was sich anhört wie der Titel eines Kinderbuches von Astrid Lindgren, gehört zum Grundwissen eines jeden Traders an der Forex Börse.

Weil Währungen meist nur kleine Kursschwankungen verzeichnen, bieten die Nachkommastellen des Kurswertes die Grundlage für Gewinn und Verlust. Das Pip ist die vierte Nachkommastelle und stellt damit die kleinste relevante Messgröße dar. Die Anzahl der Pips gibt damit Aufschluss über Wertsteigerung oder -verlust. Bei Währungen, deren Schwankungen besonders klein sind, kann man sogar in halben Pips messen.

Das Lot hingegen gibt Aufschluss über die angebotene Anzahl an Einheiten einer Währung, die zum Kauf oder auch zum Tausch angeboten werden. Online Broker untergliedern die Lots in der Praxis noch weiter: Angebote jenseits der 100.000 Einheiten der Basiswährung nennt man dann Standard-Lots. 10.000 Einheiten gelten als Mini-Lots, während bei 1.000 Einheiten von Micro-Lots die Rede ist. Eine Menge von 500.000 Einheiten wird demzufolge als 5 Standard-Lots angegeben. Gute Forex Broker haben in der Regel alle gängigen Lot-Größen im Angebot.

Was ist eine Hebelwirkung?

Die Hebelwirkung ist das, was Forex Tradern zu Gewinnen verhilft, die in Anbetracht der kleinen Kursschwankungen sehr hoch sein können. Um den Leverage Effect, wie man die Hebelwirkung auch nennt, nutzen zu können, borgen sich Anleger Kapital, um ihre Einlage zu erhöhen. Somit profitieren sie von Gewinnen, die mit ihrer ursprünglichen Einlage nicht möglich gewesen wären. Aber Achtung, denn auch mögliche Verluste können sich so steigern.

Forex Anfänger sollten mit einem geringen Hebel starten, um Funktion und Wirkung erst einmal in Ruhe zu erproben. Die Hebel 5:1 oder 10:1 empfehlen sich in diesem Fall. Bei der Festlegung des Hebels sollten Anleger aber auch immer die erforderliche Höhe der Margin beachten. Die Margin wird am Ende des Artikels noch separat erklärt.

Forex Broker

Bei einem Forex Broker handelt es sich um einen Online Broker, der Anlegern Zugang zum Devisenmarkt bietet. Anleger müssen dabei mit Kosten und Gebühren rechnen. Kosten werden in der Regel dauerhaft fällig, Gebühren hingegen fallen pro Trade an. Weiter oben im Artikel findet sich der Link zu einer Forex Broker Vergleich Seite, wo Interessenten genauere Informationen sowie die besten Forex Broker finden.

Margin

Die Margin wurde in Zusammenhang mit der Hebelwirkung schon kurz angesprochen. Es handelt sich dabei um eine Sicherheitsleistung, die der Anleger erbringen muss, wenn er einen Hebel nutzen möchte. Da er bei Nutzung eines Hebels für CFDs und Derivate geborgtes Kapital mitinvestiert, verlangt der Gläubiger eine Sicherheitsleistung von ihm - die Margin.

Die Angabe der Margin erfolgt in Prozent. Um zu ermitteln, wie hoch die Sicherheitsleistung auf einen bestimmten Handel ist, multiplizieren Anleger den Margin-Prozentsatz mit der Größe der Handelsposition. Zieht man die Margin dann vom Handelskonto ab, erhält man die verbleibende freie Margin. Generell gilt: Je größer der Hebel, desto kleiner ist die Margin im Verhältnis zur Handelsgröße.

 

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