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Fair geht auch günstig: Textildiscounter arbeitet seit zehn Jahren mit Fair Wear Foundation zusammen

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Die Arbeit der Näherinnen und Näher wird wertgeschätzt. Missstände sollen aufgedeckt und beseitigt werden. © djd/Takko Fashion

(djd) Von schlechten Arbeitsbedingungen bis hin zu Menschenrechtsverletzungen: Über die Fashion-Industrie gibt es regelmäßig negative Presse. Vor allem Anbieter von Fast Fashion stehen oft in der Kritik. Doch es geht auch anders, wie das Beispiel eines deutschen Textildiscounters zeigt.

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Die Rede ist von Takko Fashion. Seit nunmehr zehn Jahren arbeitet das Unternehmen, das seinen Sitz im münsterländischen Telgte hat, mit der Fair Wear Foundation zusammen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich dafür ein, die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie langfristig zu verbessern. Dabei wird sie von zahlreichen Mitgliedern unterstützt: Neben Takko Fashion haben sich mittlerweile über 80 europäische Unternehmen angeschlossen. Sie vertreten mehr als 130 Modemarken, deren Kleidung in über 80 Ländern der Welt verkauft wird. Takko Fashion ist eines der größten Mitgliedsunternehmen und zugleich die einzige deutsche Modemarke im Niedrigpreissegment, die mit der Fair Wear zusammenarbeitet. Mehr zur Philosophie des münsterländischen Unternehmens sehen Sie in diesem YouTube-Video:

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Transparente Vorgänge

Die Zusammenarbeit von Takko Fashion und der Fair Wear zeigt sich beispielsweise in konkreten Überprüfungen und Dokumentationen vor Ort. Hierbei werden Produktionsstätten regelmäßig und systematisch in Augenschein genommen und mögliche Missstände aufgezeigt. Zu den untersuchten Unternehmen zählen alle Fabriken, die Kleidung für Takko Fashion produzieren. Ob die Behebung der Missstände über zielgerichtete Pläne nachverfolgt wird, kontrolliert die Fair Wear. Auf der Website ist jährlich einsehbar, wie die Mitgliedsunternehmen abschneiden und wie sie auf Mängel reagieren. "Soziale Verantwortung ist tief in der Kultur von Takko Fashion verwurzelt", sagt Geschäftsführer Karl-Heinz Holland. Trotzdem gebe es noch viel zu tun. "Wir haben beispielsweise begonnen, auch Lieferanten zweiter Ebene zu überprüfen und werden weiterhin Schritt für Schritt noch mehr Transparenz in unsere Lieferkette bringen." Auch Arbeiterinnen und Arbeiter oder NGOs können sich unkompliziert an das Unternehmen wenden, wenn sie Mängel in den Produktionsstätten feststellen. Unter Aufsicht der Fair Wear überprüft Takko Fashion die Beschwerden und bearbeitet sie transparent. Die Ergebnisse werden ebenfalls auf der Website der Organisation veröffentlicht.

 

Trainings und Schulungen vor Ort

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Damit Arbeiterinnen und Arbeiter Missstände aber überhaupt melden, müssen die Voraussetzungen stimmen. Das heißt, sie müssen wissen, dass etwas unrecht ist, und sich trauen, dies anzusprechen. Gemeinsam mit der Fair Wear macht der Textildiscounter sowohl die Managerinnen und Manager als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Produktionsstätten mit ihren Rechten vertraut und schult sie darin, diese zu kommunizieren. Das Ziel: Innerbetriebliche Konflikte sollen leichter und schneller gelöst und dadurch die Situation für alle verbessert werden. Mit der Fair Wear zusammenzuarbeiten, ist Teil der Corporate Social Responsibility-Aktivitäten, kurz CSR, von Takko Fashion. Das umfasst sämtliche Schritte zu einem verantwortlichen unternehmerischen Handeln. Alexander Kohnstamm, geschäftsführender Direktor der Fair Wear, erklärt: "CSR-Arbeit in dieser Größenordnung ist mit viel Aufwand verbunden." Umso mehr schätzt er, dass sich Takko Fashion dafür einsetzt, die sozialen Standards für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stetig zu verbessern.

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