Erste Wohnung: 15 ultimative Hacks rund um die Kleidung

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30 Grad oder Schonwäsche? Gestreifte Shirts zu Bunt? © deagreez

Egal, wie sehr das „Hotel Mama“ auch in der Realität eher einer Pension oder Ferienwohnung ähnelte, in der die jugendlichen und jung-erwachsenen Gäste sich umfassend selbständig betätigen mussten: Der Auszug in die erste eigene Wohnung stellt doch ganz andere Anforderungen an den notwendigen Selbständigkeitsgrad – und sei es nur das eigene Ego, welches verbietet, bei jedem Problem gleich wieder die Eltern zu konsultieren. Neben den haushälterischen Aufgaben zwischen Abwasch und Lebensmittelbevorratung stellt sich dabei immer wieder das große Thema Kleidung als hartnäckiges Problem heraus; das gilt sowohl bei der Unterbringung als auch der Behandlung, Pflege, Reparatur und Reinigung. Doch selbst das geht ohne elterliche Hilfe, dank der folgenden Hacks.

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1. Wäsche fürs Waschen richtig sortieren

Viele junge Erwachsene, die frisch ausgezogen sind, waschen nun das erste Mal alleine ihre Klamotten. Vermutlich haben die Eltern ihnen noch schnell die richtigen Einstellungen erklärt. Scheinbar alles kein Problem, denn moderne Waschmaschinen machen es denkbar einfach, für jedes Teil das passende Programm zu finden. Also Wäsche sortieren und los geht’s – doch genau hier lauert die erste Herausforderung. Wer nämlich nicht weiß, dass nicht alle Farben bunt zusammengewürfelt werden dürfen, der wird das spätestens nach dem ersten Waschgang merken, wenn das einstige weiße Lieblingsshirt plötzlich rosa verfärbt ist. Wie also wird die Wäsche richtig sortiert?

  • Erst einmal ist es wichtig, nach Farben zu unterscheiden. Das bedeutet, helle und dunkle Farben getrennt zu waschen.

  • Weiterhin ist es möglich, bunte Klamotten gesondert zu waschen, beispielsweise rote oder gelbe Kleidungsstücke. Allerdings ist damit die Maschine oft nicht voll, weshalb diese im Zweifelsfall auch bei der dunklen Wäsche mitgewaschen werden kann. Niemals aber dürfen solche Farben zur hellen Wäsche.

  • Sinnvoll ist außerdem, nach Materialien zu trennen, denn einige Teile dürfen überhaupt nicht, nur bei gewissen Temperaturen oder mit einem speziellen Waschmittel in die Maschine. Für Wolle gibt es beispielsweise meist ein eigenes Programm. Auch Seide oder leichte Stoffe, beispielsweise bei einer Bluse, sollten nur im Schonwaschgang in die Maschine wandern – oder von Hand gewaschen werden.

  • Zuletzt wird nach Temperatur unterschieden. Das Etikett verrät in der Regel, bei wie viel Grad der jeweilige Stoff gewaschen werden darf. Im Zweifelsfall gilt: Lieber kälter waschen als zu warm. Das ist zugleich besser für die Umwelt und so sind 30 Grad oder sogar weniger meist vollkommen ausreichend.

  • Nur Textilien, bei denen die Hygiene eine besonders wichtige Rolle spielt, also Unterwäsche, Socken oder auch Handtücher, sollten deutlich heißer gewaschen werden, um alle Bakterien & Co zu entfernen. Mindestens 60, besser aber 90 Grad Celsius sind dann durchaus zu empfehlen, allerdings auch nach heller und dunkler Wäsche getrennt. Denn gerade bei hohen Temperaturen ist die Gefahr des Abfärbens umso größer.

Wenn du diese Tipps berücksichtigst, sparst du dir beim Waschen einige böse Überraschungen durch Verfärbungen, ein Schrumpfen oder andere Missgeschicke. Doch schon wartet die nächste Herausforderung, wenn es um die Kleidung geht.

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2. Das Thema Bügeln

Bügeln ist ein Thema, das für viele junge Menschen im Alltag keine Rolle spielt. Während von der Mutter früher vielleicht noch alles gebügelt wurde, haben viele junge Erwachsene dem Bügeleisen mittlerweile vollständig abgeschworen. Doch es gibt einige Kleidungsstücke, die tatsächlich gebügelt werden sollten. Dabei handelt es sich um

  • Hemden,
  • Seidenblusen oder
  • Kleidungsstücke, die zur Faltenbildung neigen.
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Wann immer sich Falten also nicht vermeiden lassen, diese aber unerwünscht sind statt „stylish“, muss eben doch das Bügeleisen ran. Hierbei ist es wichtig, destilliertes Wasser zu verwenden und vor dem Bügeln mehrmals Dampf abzulassen, damit eventuelle Staubreste & Co nicht auf der Kleidung landen. Am besten ist die Wäsche beim Bügeln noch leicht feucht. Nun werden zuerst kleine und anschließend große Flächen gebügelt, also zum Beispiel zuerst der Kragen. Hemden werden dabei oft zur besonderen Herausforderung. Es lohnt sich daher, sich einmal intensiver mit der Frage auseinanderzusetzen, in welcher Reihenfolge diese gebügelt werden. 

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3. Knopf ab, arm dran?

 Wie wohl jeder aus der eigenen Erfahrung weiß, sind Knöpfe meist die Schwachstelle an einem Kleidungsstück. Während es also eigentlich noch gut aussieht, fällt plötzlich ein Knopf ab und schon ist es nicht mehr tragbar. Das ist aber kein Grund, um es zu entsorgen. Stattdessen können Knöpfe mit etwas Knowhow spielend leicht wieder angenäht werden. Alles, was es dafür braucht, ist eine Schere, eine Nadel, ein farblich passender Faden und natürlich ein Knopf. Der Faden wird etwa viermal um den Finger gewickelt, um die richtige Länge zu bestimmen. Nach dem Abschneiden wird eines der Enden durch das Nadelöhr gefädelt. Anschließend können die beiden Enden miteinander verknotet werden. Gerne mehrere Schlaufen übereinander machen, damit der Knoten später nicht durch das Loch der Nadel rutscht. 

Der erste Stich in das Kleidungsstück erfolgt stets von unten, damit der Knoten optisch verschwindet. Nun wird der Faden durch ein Knopfloch geführt und durch ein zweites Knopfloch wieder nach unten durch den Stoff, sodass er in der richtigen Position sitzt. Unten wird die Nadel durch die bestehenden Fäden eingestochen, aber nicht ganz angezogen, sodass der Faden eine Schlaufe bildet. Dort die Nadel hindurch führen und schon sitzt der Knopf fest. Wichtig ist trotzdem, das Vorgehen noch zwei- bis dreimal zu wiederholen, damit alles bombenfest ist. Wurde das Garn gut vernäht, können die Reste abgeschnitten werden und fertig!

4. Vorsicht mit der Edel-Garderobe

Alles zusammen zu waschen oder auf das Bügeln zu verzichten, sind beliebte Anfängerfehler nach dem Auszug – oder auch einfach ein Zeichen der „Laissez-faire“-Mentalität vieler junger Erwachsener, nun, da sie endlich selbst bestimmen können. Bei vielen alltäglichen Kleidungsstücken funktioniert das auch, ohne dass sich diese rächen. Nicht aber bei der Edel-Garderobe. Anzüge, Hemden, Lederschuhe, Strumpfhosen, Abendkleider & Co sind nämlich deutlich anspruchsvoller und wer mit ihnen nicht sorgsam umgeht, der muss bald in neue Kleidungsstücke investieren. Dann schnell verlieren diese dann an Farbe, sie reißen, zerknittern oder gehen beim Waschen ein – um nur einige von vielen Beispielen zu nennen, welche Fettnäpfchen hier lauern. Wichtig ist daher, die Edel-Garderobe gesondert zu behandeln und sich zu informieren, welche der teuren Teile wie richtig gepflegt, gesäubert, transportiert oder gelagert werden. So sehen diese auch pünktlich zum nächsten Anlass noch schön aus, beispielsweise bei einer Einladung als Hochzeitsgast.

5. Falten ohne Falten

Damit die Kleidung nach dem Waschen faltenfrei im Schrank verschwindet und somit nicht gebügelt werden muss, bedarf es der richtigen Technik. Und auch jene Kleidungsstücke, welche mit dem Bügeleisen geglättet wurden, sollen natürlich bis zum Anziehen so faltenfrei bleiben. Wie also geht das richtige Zusammenlegen, damit eben keine (neuen) Falten entstehen? Marie Kondo, der Guru, wenn es um Ordnung im Kleiderschrank geht, kennt hierauf die Antwort. Denn mit ihrer Strategie funktioniert das Falten nicht nur ohne Falten, sondern auch noch möglichst platzsparend:

  • Ein T-Shirt wird zuerst mit der Vorderseite nach unten gelegt und auf einer ebenen Fläche glattgestrichen. Nun wird ein Ärmel sowie die Länge des T-Shirts um rund ein Drittel eingeklappt. Anschließend folgt das gegenüberliegende Drittel des Shirts. Sollten die Ärmel zu lang sein, sodass sie geknickt werden müssen, werden sie nach unten gefaltet. Nun werden zwei Drittel des T-Shirts von unten nach oben und zuletzt das obere Drittel bis zur Mitte nach unten geschlagen. Wenn nun die untere Hälfte noch einmal hochgeklappt wird, entsteht ein faltenfreies, aber kleines Päckchen, das auf den ersten Blick erkennen lässt, um welches T-Shirt es sich handelt.

  • Bei einem Pullover funktioniert das Zusammenlegen ähnlich. Besitzt er eine Kapuze, wird diese aber zuerst nach unten geklappt. Liegen die Seiten und die Ärmel am gewünschten Platz, wird der Pullover jedoch nur um ein Drittel nach oben gefaltet und anschließend ein weiteres Mal zusammengeklappt, sodass das Paket aufrecht steht. 

  • Etwas einfacher ist es, eine Hose zu falten. Sie wird ebenfalls auf einer Ebene glattgestrichen und anschließend wird ein Hosenbein auf das andere Gelegt. Die Hosenbeine werden daraufhin nach oben geschlagen, sodass die Hose nur noch halb so lang ist. Nun wird das obere Drittel eingeschlagen und die Hose nochmal mittig gefaltet. Auch dieses Päckchen sollte daraufhin aufrecht stehenbleiben. 

Weitere praktische Anleitungen für Schals, Tops und viele weitere Kleidungsstücke hat Marie Kondo natürlich auch parat. Wer also einmal unsicher ist, wie etwas richtig gefaltet wird, damit es faltenfrei bleibt und platzsparend verstaut werden kann, findet entsprechende Tipps mit einer schnellen Recherche über das Smartphone – sogar mit Bild- oder Videoanleitung.

6. Scharfe Klingen gegen grobe Fusseln

Fusseln sind ein lästiges Thema, wenn es um Kleidung geht – aber eines, mit dem jeder früher oder später konfrontiert wird. Da kann ein Kleidungsstück noch so schön sein und gut gepflegt werden, trotzdem beginnt es vielleicht irgendwann zu fusseln. Einige Stoffe sind hierfür besonders anfällig. Ziel ist dann natürlich, diese Fusseln schonend loszuwerden, ohne dadurch das Textil zu beschädigen, was unschöne Löcher zur Folge haben könnte. Glücklicherweise gibt es einen praktischen Helfer namens Fusselrasierer. Er kostet nur wenige Euro und ist denkbar simpel in der Handhabung, sorgt aber für die gewünschten Ergebnisse. 

7. Schnelle Hilfe bei zerknautschten Kragen

Der Kragen wird bei Hemden, Blusen & Co nur allzu oft zum Ärgernis. Selbst, wenn dieser sorgfältig gebügelt wurde, reicht manchmal eine falsche Bewegung und schon sieht er wieder zerknautscht aus. Auch beim Transport des Kleidungsstücks wird dieser oft in Mitleidenschaft gezogen. Das bedeutet aber zum Glück nicht, direkt wieder das Bügeleisen herausholen zu müssen. Stattdessen kann folgender simpler, aber effektiver Hack helfen: Ein Glätteisen haben viel Frauen im Badezimmer und selbst auf Reisen immer dabei. Dieses kann in Sekundenschnelle aufgeheizt werden und den Kragen glätten. Wichtig ist aber, mehrmals kurz über das Kleidungsstück zu fahren und eventuelle Reste von Haarspray & Co vorab sorgfältig zu entfernen. 

8. Gegen den leidigen Schrank-Muff 

Manchmal kommt einem ein muffiger Geruch entgegen, sobald die Schranktüren aufgehen. Dabei liegt darin eigentlich nur frisch gewachsene Kleidung. Diese soll natürlich nicht den unangenehmen Geruch im Inneren annehmen. Wie also lässt er sich beseitigen?

  • Zuerst empfiehlt es sich, den Schrank vollständig auszuräumen und zu putzen. Hierfür sollte ein mildes, aber gut riechendes Reinigungsmittel verwendet werden. Anschließend sollte der Schrank in Ruhe trocknen, am besten mindestens einen Tag mit geöffneten Türen und geöffnetem Fenster. Der Frühjahrsputz oder ein Sommertag sind für diese Aktion demnach hervorragend geeignet. 

  • Nach dem Trocknen und Auslüften bieten sich verschiedene Hausmittel an, um unangenehme Gerüche loszuwerden. Eines davon sind Orangen in Kombination mit Nelken. Die Orangen können einfach halbiert werden. Nun werden rund zehn Nelken in jede dieser Hälften gesteckt. Diese können auf einer kleinen Ablage wie einem Teller oder einem Schneidebrett in den Schrank gelegt werden. 

  • Ebenso angenehm für die Nase ist eine Mischung aus Kaffeepulver, Zitrone und Salz. Eine kleine Schale oder Tasse kann hierfür mit etwas Kaffeepulver befüllt werden, hinzu kommt eine Prise Salz und eine halbe Zitrone, die sorgfältig ausgedrückt wird. Dadurch wird die Masse zähflüssig und zum regelrechten Wundermittel gegen muffige Gerüche. Auch sie wird natürlich in den Schrank gestellt. 

  • Kommt der Geruch vor allem aus den Ecken, hat sich dort vermutlich Feuchtigkeit abgesetzt. Dann hilft es, in die betreffenden Ecken etwas Natron, Katzenstreu oder Reis zu geben und für drei bis fünf Tage einwirken zu lassen. 

Nur, wenn das alles nicht hilft, wird es wohl Zeit für einen neuen Kleiderschrank. In der Regel sorgen die Hausmittel aber für gute Ergebnisse und somit eine wohlriechende Kleidung. Sie können natürlich beliebig oft wiederholt oder aufgefrischt werden, damit der Duft möglichst lange bestehen bleibt.

9. Platz dank der Kraft des Vakuums

Sollte der Platz im Kleiderschrank auch nach dem Aussortieren nicht ausreichen oder die Kleidung soll für eine Reise möglichst platzsparend untergebracht werden, sind Vakuumbeutel ein echter Geheimtipp. Sie reduzieren jedes Kleidungsstück auf das absolute Minimum, indem sie die Luft zwischen den Fasern entziehen, und schützen dieses zugleich vor Schmutz, Beschädigungen & Co. 

10. Saug die Flecken aus

Hartnäckige Flecken sind ein echtes Ärgernis – vor allem auf der Lieblingsbluse oder dem teuren Kleidungsstück. Doch vor allem, wenn junge Leute das Nachtleben genießen, lassen sich solche Flecken durch Rotwein, Kerzenwachs, Stempeltinte oder andere Missgeschicke nicht vermeiden. Gut, dass das Internet für jede Art von Fleck eine passende Lösung kennt. Meist sind es simple Hausmittel, die Abhilfe schaffen, zum Beispiel Salz, Babypuder oder Reis. Auch diesbezüglich lohnt sich daher eine kurze Recherche, bevor Klamotten voreilig entsorgt werden. 

11. Kaltes Waschen, störender „Duft“

Ist es nicht schön, wenn die Wäsche wohlriechend aus der Maschine kommt? Leider ist das nicht immer der Fall! Vor allem Textilien, die nur kalt gewaschen werden dürfen, entwickeln mit der Zeit oft einen unangenehmen Geruch, der schon direkt nach dem Waschen in die Nase dringt. Der Grund hierfür sind Bakterien, die sich in den Stoffen ansiedeln und durch das kalte Wasser nicht zerstört werden. Folgende Tricks können gegen dieses Problem helfen:

  • mehr Waschmittel verwenden
  • die Waschmaschine intensiv reinigen
  • die Maschine nach jedem Waschgang auslüften
  • auf höheren Temperaturen waschen, wenn möglich
  • Hygienespüler hinzugeben
  • Wäsche sofort nach dem Waschen aufhängen
  • Hausmittel verwenden

Für letztere Maßnahme hat sich vor allem Zitronensaft bewährt. Dieser wird mit Wasser gemischt und direkt mit in die Trommel gegeben. Alternativ können einzelne Kleidungsstücke in der Tiefkühltruhe eingefroren werden. Nach dem Auftauen sind die Bakterien tot und damit die unangenehmen Gerüche verschwunden. 

12. Lederpflege aus dem Badezimmer

Lederschuhe sehen schön aus, aber das bleibt nur so, wenn sie auch richtig gepflegt werden. Allerdings kann oder will sich nicht jeder spezielle Mittel leisten, vor allem nicht in jungen Jahren mit knapper Kasse. Gut, dass es eine Alternative gibt, und zwar handelsübliche Bodylotion. Diese findet sich in quasi jedem Badezimmer und kann bei Glattleder als Politur verwendet werden. Daraufhin glänzen die Schuhe wieder in voller Pracht, aber auch andere Kleidungsstücke aus Leder, beispielsweise eine Jacke. 

13. Aussortieren ganz leicht gemacht

Wer ohnehin seinen Schrank zum Putzen ausräumt oder beim Umzug die Kartons ein- und auspackt, kann diese Gelegenheiten nutzen, um ordentlich auszusortieren. Das sorgt für neuen Platz im Kleiderschrank und macht das Finden der gewünschten Kleidung am Morgen einfacher. Die alten Kleider können schließlich verkauft oder bei speziellen Aktionen abgegeben werden. Wichtig ist aber auch hier, mit „System“ vorzugehen, und zwar:

  • Erst einmal werden alle Klamotten ausgeräumt.
  • Beim Einräumen wird für jedes Kleidungsstück entschieden, ob es behalten oder aussortiert werden soll. 
  • Wer sich unsicher ist, legt einen „Vielleicht-Karton“ an. Die Kleidungsstücke wandern daraufhin in die Abstellkammer. 

Wird ein Teil anschließend vermisst, kann es jederzeit hervorgeholt werden. Was aber nach einem Jahr noch unberührt in der Abstellkammer liegt, ist bereit zum Aussortieren. So werden schwierige Entscheidungen beim Entrümpeln plötzlich ganz einfach!

14. Platz ist noch im kleinsten Schrank

Wer trotzdem von Platzmangel im Kleiderschrank geplagt ist, kann auf praktische Helferlein zurückgreifen, die jeden noch so kleinen Schrank in ein wahres Platzwunder verwandeln. Möglichkeiten gibt es hierfür viele, zum Beispiel Kunststoffketten, Krawattenhalter, Schuhkartons oder Handtuchhalter. Entsprechende Tipps, wann diese genutzt werden können und wie, gibt es im Internet zuhauf. Mit ein bisschen Kreativität passt von den Winterjacken über die Schuhe bis hin zum Schmuck dann meistens doch alles irgendwie in den Schrank. 

15. Der Outfit-Plan für die ganze Woche

Bleibt nur noch eine Herausforderung, wenn es um Kleidung geht, und zwar die allmorgendliche Frage nach dem perfekten Outfit. Diese in der Früh zu beantworten, unter Zeitdruck und noch total verschlafen, versursacht aber nur unnötigen Stress und wenig gelungene Outfits. Sinnvoll ist daher, ähnlich wie beim Essen, einen Wochenplan zu machen. So ist zugleich sichergestellt, dass alle Kleidungsstücke rechtzeitig gewaschen, getrocknet und gegebenenfalls gebügelt sind, wenn sie benötigt werden. Zudem ist jeden Tag in der Woche ein stilsicherer Auftritt garantiert – zumindest, wenn der Weg zur Arbeit, in die Uni oder zu einer anderen Verpflichtung führt. Für das Wochenende darf natürlich auch einfach die Jogginghose zurechtgelegt werden…

Zusammenfassung und Fazit

Auch, wenn die Eltern nicht mehr mit Rat und Tat zur Seite stehen können, müssen die ersten Monate in der neuen Wohnung also keine Kombination aus verknitterten Blusen, verfärbten T-Shirts und überquellenden Schränken sein. Denn mit den richtigen Tricks lässt sich beinahe alles hinbiegen – selbst zwischen kleiner Erstlingswohnung und engem Zeitplan.