Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der externen Autorin Marie Müllner.

Die Modebranche als Trendsetter: Ein Blick hinter die Kulissen

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Stars und Promis beeinflussen Modetrends immens. © Pexels | EVG Kowalievska CCO Public Domain

Die Modeindustrie gibt Trends vor, prägt Kulturen und nimmt Einfluss darauf, was wir tragen. Aber wie wird Mode eigentlich zu einem Trend und wie entsteht Mode, die sowohl nachhaltig als auch modisch ist? All diesen Fragen gehen wir mit diesem Artikel auf dem Grund!

Die Entstehung von Modetrends

Die Modeindustrie ist ein spannendes und sich ständig weiterentwickelndes Feld. Hier geht es nicht nur darum, neue Modetrends zu finden, sondern auch darum, sie zu kreieren. Das Konzept der Modetrends hat einen großen Einfluss auf die Wahl der Garderobe und den täglichen Lebensstil der Menschen. Bei der sich ständig verändernden Vielfalt an Designideen ist es kein Wunder, dass die Mode Saison für Saison Millionen von Menschen auf der ganzen Welt begeistert. Beeinflusst von gesellschaftlichen Werten und Bedürfnissen sowie von dem, was in einer bestimmten Zeit angesagt ist, bringen Modetrends jeden Tag eine neue Welle der Kreativität hervor. Aber wie entstehen Modetrends nun eigentlich? Modetrends werden oft von Stars und Promis geschaffen, die den Ton angeben, was in einer bestimmten Epoche modisch ist. Sie beeinflussen die Mode, indem sie bestimmte Stile auf dem roten Teppich tragen oder bestimmte Trends in den sozialen Medien populär machen. Auch Designer haben eine enorme Macht, da sie Mode für den Laufsteg entwerfen, die dann von den Konsumenten getragen werden kann. Diese Designer arbeiten auch mit einflussreichen Persönlichkeiten zusammen, um einzigartige Stücke zu entwerfen, die zu einem Teil dessen werden, was in der Branche angesagt ist. Darüber hinaus spielen Zeitschriften, Blogger und andere kreative Inhalte eine wichtige Rolle bei der Verbreitung des Bewusstseins für die verschiedenen Elemente, die zur Entstehung bestimmter Modetrends beitragen. Alle diese Aspekte zusammen tragen dazu bei, die sich ständig verändernde Modeszene zu festigen und zu gestalten. Modetrends bringen mehr als nur greifbare Kleidungsstücke hervor. Vor allem erlauben sie uns, unsere eigene Individualität auszudrücken.

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Die Herstellung von Kleidung

Hinter den Laufstegen der Modebranche verbirgt sich ein komplexer und oft verborgener Prozess zur Schaffung von Trends. Nur wenige Menschen nehmen sich die Zeit, um zu verstehen, wie Kleidung hergestellt wird. Von der Konzeption über das Design und dem Schnittmuster bis hin zur Produktion gibt es unzählige Schritte, die ablaufen, nachdem eine Idee ins Leben gerufen wurde. Im Allgemeinen gibt es zunächst eine Forschungsphase, in der Designer nach Inspirationen für ihre neueste Kollektion suchen. Mithilfe eines CAD-Systems wird dann ein geeigneter Stoff ausgewählt und entsprechend zugeschnitten. Von diesen Stoffstücken werden Muster angefertigt, dann werden Strichzeichnungen mit entsprechenden Notationen und Maßen erstellt. Schließlich werden die Prototypen nach strengen Standards getestet, bevor jedes Stück in Massenproduktion geht. Dieser Prozess kann mehrere Monate dauern und umfasst zahlreiche Qualitätskontrollen, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass jedes Kleidungsstück den Standards und den gesetzlichen Vorschriften entspricht.

Die Modeindustrie als vielseitiger Arbeitgeber

Die Modebranche ist einer der vielseitigsten Arbeitgeber. Zunächst einmal geht es nicht nur um das Design von Kleidung und Accessoires, sondern auch um Produktions- und Einzelhandelsmanagement, E-Commerce, Marketing, Kommunikation und alles, was mit dem Wachstum einer Marke zu tun hat. Außerdem ist die Modebranche aufgrund der Vielzahl der erforderlichen Personen in den unterschiedlichsten Bereichen unglaublich vielfältig und umfassend. Die Modebranche bietet nicht nur viele Beschäftigungsmöglichkeiten in einem kunstorientierten Bereich, sondern wächst auch in Rekordtempo und arbeitet mit Vordenkern zusammen, die sich für die Modernisierung der Branchenstandards einsetzen.

Fast Fashion und nachhaltige Mode

Ist ein Trend erst einmal von der Modeelite etabliert, kann er schnell von Fast-Fashion-Einzelhändlern aufgegriffen und den Kunden zu niedrigeren Preisen als bei Designerlabels angeboten werden. Diese Art der Massenproduktion macht trendige Kleidung erschwinglicher und ermöglicht es den Menschen, sich mit ihrem Stil auszudrücken, ohne dabei viel Geld auszugeben. Fast Fashion hat jedoch auch ihre Schattenseiten, nämlich die negativen Auswirkungen auf die Menschen, die in den Fabriken arbeiten, in denen diese Kleidung hergestellt wird, sowie auf die Umwelt, da bei dieser Art der Produktion viel Abfall entsteht. Aus diesem Grund ist nachhaltige Mode in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Sie konzentriert sich auf die ethische Herstellung von Kleidung bei gleichzeitiger Minimierung der durch die Herstellungsprozesse verursachten Umweltschäden. Nachhaltige Modedesigner verwenden umweltfreundliche Stoffe wie Bio-Baumwolle oder Hanf, setzen natürliche statt synthetische Farbstoffe ein und verbrauchen bei der Herstellung von Kleidungsstücken nur minimale Mengen an Wasser. All das reduziert die Umweltverschmutzung, die durch traditionelle Methoden der Textilherstellung entsteht.

Fazit

Mode sollte nicht nur gut aussehen, sondern viel mehr auch nachhaltig sein. © Pexels | Sam Lion CCO Public Domain

Die Modeindustrie ist eine sich ständig verändernde Branche, die in jeder Saison neue Trends hervorbringt. Sie beschäftigt weltweit Hunderttausende von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Der Schlüssel zu einem reibungslosen Funktionieren dieser Branche liegt darin, ein Gleichgewicht zwischen Fast-Fashion-Produktionsmodellen zu finden, die trendige Kleidung für jedermann erschwinglich machen und gleichzeitig die Arbeitsrechte zu respektieren und unseren Planeten mit nachhaltigen Optionen zu schützen, die die mit den Textilherstellungsprozessen verbundene Abfallmenge und Umweltverschmutzung reduzieren.