Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der externen Autorin Alena Zwilling.

5 Tipps für die Haarentfernung

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Wachs erleichtert die Haarentfernung und hält die Haut mehrere Tage glatt. Wer möchte, kann die Beauty-Anwendung mit den passenden Utensilien sogar zu Hause durchführen. © Pixabay.com | flaviasaad0 CCO Public Domain

Schöne glatte Beine ohne großen Aufwand – davon träumen immer mehr, nicht nur Damen. Doch welche Methode zur Haarentfernung ist die beste und hat einen langfristigen Effekt? Mit diesen Tipps klappt der Traum von streichelzarter Haut ohne lästige Haare.

1. Rasieren: Weg in Sekunden, doch schon bald wieder da

Nicht nur Frauen, sondern auch viele Männer greifen immer öfter zum Rasierer. Während Männer sich damit vor allem den Bart in Form bringen, nutzen Frauen die scharfen Klingen vor allem für die Haarentfernung an den Beinen und/oder unter den Achseln.

Die Klingel gleiten meist nahezu mühelos über die Haut und entfernen die Haare in Sekunden. Wer möchte, kann zusätzlich Rasierschaum oder Gel für die Haarentfernung kaufen, um beispielsweise einen zusätzlichen pflegenden Effekt zu erzielen. Abhängig von der Stärke des Nachwuchses zeigen sich erste Stoppeln erst nach wenigen Tagen. Wer jedoch unter einem besonders starken Haarwuchs leidet, muss oft schon nach 24 Stunden erneut zur Klinge greifen.

2. Wachs: Alles weg, sogar langanhaltender

Waxing hat den Vorteil, dass es länger anhält als andere Methoden der Haarentfernung. Im Allgemeinen dauert es etwa 4 bis 6 Wochen, bis die Haare nachwachsen. Um derzeit Haare zu entfernen, wird spezielles Wachs erhitzt und auf die Haut gemeinsam mit einem Transferstreifen aufgebracht. Schon nach kurzer Zeit verwandelt sich das flüssige Wachs in einen festeren Zustand und umschließt damit die Haare. Nun können die Streifen mit einem gekonnten Ruck abgezogen werden.

Wurde das Wachs vorher gleichmäßig und ausreichend verteilt, reicht ein Durchgang, um die Haut schön glatt zu bekommen. Für Menschen mit besonders empfindlicher Haut oder einer niedrigen Schmerztoleranz ist die Haarentfernung mit Wachs jedoch weniger geeignet.

3. Haarentfernung aus der Cremetube: Oft keine dufte Angelegenheit

Haarentfernungscremes können eine schnelle und bequeme Art sein, unerwünschte Körperhaare zu entfernen. Sie lassen sich schnell auftragen und sind im Vergleich zum Wachs weniger schmerzintensiv. Damit ist es auch möglich, empfindliche Stellen wie beispielsweise die Achseln oder die Bikinizone von den Haaren zu befreien.

Der Nachteil bei den Cremes zur Haarentfernung besteht jedoch in ihrer Wirkung vor allem dem Geruch. Wer unter einem starken Haarwachstum leidet, bekommt womöglich nicht das gewünschte, glatte Ergebnis. Oft bleiben auch nach dem Entfernen der Creme noch auf der Haut, sodass noch einmal nachgearbeitet werden muss. Doch die Haut ist durch die Creme-Anwendung häufig besonders gereizt, sodass sogar das Gleiten mit einem Rasierer unangenehm werden kann.

Viele Anwender berichten bei der Nutzung der Haarentfernungscremes auch vom unangenehmen Geruch. Alle Liebhaber glatter Haut mit empfindlicher Nase sollten deshalb nach Alternativen suchen.

4. Epilation: Langfristige Haarentfernung, jedoch mit Schmerzen

Epilation ist eine der effektivsten Methoden zur Haarentfernung und kann mittlerweile sogar bequem mit handlichen Geräten zu Hause oder beim Profi in einem Studio durchgeführt werden. Die Ergebnisse sind vielversprechend, denn im Vergleich zum Rasieren bleibt die Haut deutlich länger schön glatt und die Haare wachsen häufig sogar viel weicher nach.

Allerdings stellt sich der positive Effekt erst nach mehrmaliger Anwendung ein, sodass etwas Geduld gefragt ist. Wer sofort glatte Beine möchte, muss auf die Rasur, Wachs oder die Enthaarungscreme zurückgreifen. Allerdings wächst das Haar beispielsweise durch die Rasur viel schneller und stoppeliger nach.

Ein wesentlicher Nachteil beim Epilieren sind die Schmerzen. Da das Gerät gezielt auf die Hautstellen gerichtet wird, kann es zu kleinen Schmerz-Momenten, roten Hautstellen oder andere Irritationen kommen. Haut, die besonders empfindlich ist, kann sogar kleine Verbrennungen oder Verletzungen aufweisen. Um unschöne Narben oder andere langanhaltende Schäden zu vermeiden, sollte das Epilationsgerät zu Hause nur nach einer umfangreichen Information verwendet werden. Am besten ist nach wie vor die fachliche Beratung bei einem Haarentfernungs-Profi, der die richtige Epilations-Methode für das gewünschte Ergebnis anwenden kann.

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5. Lasertechnik gegen Haarwuchs: Dauerhafte Lösung, die Durchhaltevermögen erfordert

Für immer unerwünschtes Körperhaar entfernen klappt mit der Lasermethode besonders gut. Durchgeführt wird die Behandlung jedoch von Profis, denn die falsche Anwendung oder ein ungeschützter Blick in den Laser können zu ernsten gesundheitlichen Folgen führen.

Einmal mit dem Laserstrahl beschossen und schon sind die Haare verschwunden – so leicht geht es nicht. Der Vorteil bei dieser Methode zur Haarentfernung liegt in ihrer Zuverlässigkeit. Durch die Laserstrahlen wird die Haarwurzel zerstört, sodass sich langfristig keine neuen Haare mehr bilden können. Allerdings müssen Liebhaber einer glatten Haut mehrere Sitzungen in Anspruch nehmen. Jede einzelne dauert, abhängig vom Haarwuchs und der zu lasernden Stelle, zwischen 20 Minuten und über zwei Stunden.

Je dunkler und dichter das Haar, desto mehr Wiederholungen müssen beim Lasern vorgenommen werden. Nicht selten kann eine Gesamtbehandlung des Körpers dadurch mehrere Monate dauern, denn zwischen den Behandlungen braucht die Haut ca. 3-4 Wochen, um sich zu erholen.

Für alle, die Angst vor Schmerzen haben, ist Lasern eine angenehmere Methode für die Entfernung der Haare. Richtig durchgeführt, wird für die Behandlung ein kühlendes Gel aufgetragen, welches gleichzeitig die Schmerzen reduziert. Dennoch kann es an besonders empfindlichen Hautstellen (beispielsweise unter den Achseln) beim Laserimpuls zu einem kurzen Ziepen auf der Haut kommen.

Ein Nachteil bei der Behandlung sind die Pflegemaßnahmen im Anschluss. Nach dem Lasern ist die Haut besonders sensitiv und es können sich Rötungen oder Schwellungen zeigen. Zwar klingen sie nach kurzer Zeit wieder ab, doch bis dahin sollten die betroffenen Stellen geschont werden.