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Hackerangriff auf Landkreis: Unterstützung von Land und Bund

Anhalt-Bitterfeld

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Der Sitz der Kreisverwaltung in Köthen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Köthen/Magdeburg (dpa) - Angesichts des Hackerangriffs auf die Server des Landkreises Anhalt-Bitterfeld wollen Landes- und Bundesbehörden mit vereinten Kräften arbeiten. Bei einem Arbeitstreffen am Mittwoch habe man eine enge Zusammenarbeit vereinbart, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.

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Ziel sei es, die Arbeitsfähigkeit der Behörden schnellstmöglich wiederherzustellen. Neben Innenminister Michael Richter (CDU) und dem Landrat Andy Grabner (CDU) nahmen an dem Treffen in Köthen demnach unter anderem Vertreter des Landeskriminalamts, des Finanzministeriums und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik teil. Zu den beschlossenen Maßnahmen und dem laufenden Ermittlungsverfahren machte der Sprecher keine weiteren Angaben.

An vielen Stellen läuft die Lösungsfindung bereits: Seit Montag können etwa Beschäftigte des Gesundheitsamts Anhalt-Bitterfeld Arbeitsplätze in Dessau-Roßlau benutzen, hieß es seitens beider Landkreise. Darüber hinaus stehen laut Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt bei Bedarf dort und in Halle noch weitere Räumlichkeiten zur Verfügung. Auch an der Analyse, der Identifikation und der Bekämpfung des Virus gibt es seit dem Wochenende schon Zusammenarbeit.

© dpa-infocom, dpa:210714-99-384121/2

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