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Staatsbesuch - Merkel reist in die USA

Zeichen stehen auf Neuanfang

Von 
Dpa
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Eine Demo in New York gegen Merkels Bremsen bei Impf-Patenten. © dpa

Berlin/Washington. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Mittwoch zu Gesprächen mit US-Präsident Joe Biden nach Washington abgeflogen. Das Treffen der beiden ist am Donnerstagnachmittag im Weißen Haus vorgesehen. Merkel wird zuvor auch mit der Ehrendoktorwürde der Johns Hopkins Universität ausgezeichnet. Zum Frühstück ist ein Gedankenaustausch mit Vizepräsidentin Kamala Harris geplant. Der Besuch soll den Neuanfang in den deutsch-amerikanischen Beziehungen nach einem Tiefpunkt in der Ära von Donald Trump markieren.

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Merkel hatte sich noch am Montag skeptisch zu einer abschließenden Lösung des Streits über die Gaspipeline Nord Stream 2 während ihres Besuchs geäußert. Sie werde das Thema mit Biden erörtern, dass die entsprechenden „Papiere dann schon vollkommen fertig gestellt sind, das weiß ich nicht. Ich glaube es eher nicht.“ Die Pipeline zwischen Russland und Deutschland ist fast fertig gebaut. Die USA, einige osteuropäische Nato-Partner und verschiedene EU-Länder befürchten eine zu starke Abhängigkeit Europas von russischen Energielieferungen und lehnen das Projekt ab. Die USA haben unter Biden auf Sanktionen gegen die Betreibergesellschaft verzichtet und sich zu Gesprächen zur Abfederung der Folgen bereiterklärt.

Zahlreiche Organisationen und Fachleute haben Merkel zudem vor dem Treffen aufgefordert, sich für eine Aufweichung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe auszusprechen. 

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