Tabak - Koalition einigt sich auf weitere Beschränkungen Werbeverbot geplant

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dpa
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Berlin. Die große Koalition will nach langem Ringen weitere Werbebeschränkungen fürs Rauchen auf den Weg bringen. „Ich bin froh, dass wir endlich gemeinsam mit der Union einen Gesetzentwurf für ein umfassendes Verbot der Tabak-Außenwerbung in den Bundestag einbringen können“, sagte SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch. Über die Gesetzespläne soll der Bundestag voraussichtlich am Freitag, 29. Mai, erstmals beraten.

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Konkret sollen Reklamemöglichkeiten gestaffelt unterbunden werden, um besonders junge Leute vor Risiken neuer Angebote zu schützen. Zuerst soll ab 1. Januar 2022 ein Werbeverbot auf Außenflächen wie Plakatwänden für herkömmliche Tabakprodukte kommen. Für Tabakerhitzer soll es ab 1. Januar 2023 greifen, für E-Zigaretten dann ab 1. Januar 2024. Schon ab 1. Januar 2021 tabu sein soll Kinowerbung fürs Rauchen bei Filmvorführungen, die für unter 18-Jährige freigegeben sind. dpa