US-Wahlkampf - Frau spricht von sexuellem Übergriff Vorwürfe gegen Biden

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dpa
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Washington. Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden, hat die Vorwahl im Bundesstaat Ohio mit großer Mehrheit gewonnen. US-Medien berichteten am Mittwoch nach Auszählung fast aller Stimmen übereinstimmend, dass rund 72 Prozent der Wähler für Biden stimmten, der linke Senator Bernie Sanders kam demnach nur auf etwa 17 Prozent der Stimmen.

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Unterdessen hat eine frühere Mitarbeiterin aus Bidens Zeiten als US-Senator, Tara Reade, den 77-Jährigen beschuldigt, er habe sie 1993 in einem Senatsgebäude gegen eine Wand gedrückt, unter ihren Rock gegriffen und sei mit seinen Fingern in sie eingedrungen. Bidens Kampagne hat die Anschuldigungen deutlich zurückgewiesen, der Demokrat selbst äußerte sich bislang nicht dazu.

Die 56-Jährige hatte ihre Vorwürfe vor mehreren Wochen in einem Podcast publik gemacht. Recherchen großer US-Medien, darunter „Washington Post“ und „New York Times“, ergaben jedoch keine eindeutigen Belege. So hätten Angestellte aus Bidens Senatsbüro, denen sich die Frau anvertraut haben will, ihre Angaben zurückgewiesen. dpa