Rechtsextremismus - Ermittler nehmen einen 53 Jahre alten Deutschen fest / Er soll über Jahre rechte Drohbriefe verschickt haben

Schlag gegen „NSU 2.0“

Von 
Christian Unger
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Eine Demonstrantin hält 2020 während einer Kundgebung in der Wiesbadener Innenstadt ein Plakat mit der Aufschrift „Solidarität mit den Betroffenen des NSU 2.0“. © dpa

Schon früh fällt Alexander Horst M. mit Drohungen auf. Im Jahr 2003 ruft er im Gefängnis Moabit an, gibt sich als ein Herr „Krebs“ aus, beleidigt einen Mitarbeiter als „feiges Schwein“. Und M. droht: „Sie werden getötet.“ Angeblich habe sich der kleine Bruder von M. in der Justizvollzugsanstalt aufgehängt, weil er schikaniert worden sei. Doch einen Bruder hat M. gar nicht. Ein Berliner

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