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Medienbericht

Putin trägt russischen Glanz am Handgelenk gegen Sanktionen

Wladimir Putin will der Welt mit funkelnden Accessoires einer russischen Marke beweisen, dass die weitreichenden wirtschaftlichen Strafmaßnahmen seinem Land nicht schaden können.

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dpa
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Russlands Präsident Wladimir Putin will der Welt zeigen, dass die Sanktionen seinem Land nicht schaden. © Sergei Savostyanov

Moskau. Russlands Präsident fördert demonstrativ die heimische Wirtschaft: Statt eines Schweizer Fabrikats trägt Wladimir Putin Medienberichten zufolge seit Kurzem eine Armbanduhr aus russischer Herstellung am Handgelenk.

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Sie stammt demnach von der Marke Imperial Peterhof Factory des russischen Herstellers Raketa. Nach Angaben der Onlinezeitung gazeta.ru vom Donnerstag kostete Putins neue Uhr 1,5 Millionen Rubel (rund 24.000 Euro). Und sie ist exklusiv: Der schwarze Onyx, der für die Einfassung der Präsidenten-Uhr verwendet wurde, soll demnach nicht von anderen Kunden bestellt werden können.

Seit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine Ende Februar wird das Land mit umfangreichen Sanktionen belegt. Auch viele internationale Unternehmen zogen sich aus Russland zurück. Moskau betont aber immer wieder, die Strafmaßnahmen gut zu überstehen - und sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen.

Nach Angaben der Tageszeitung «Kommersant», die zuerst über Putins neue Uhr berichtete, trug der Kremlchef bislang oft Modelle der Schweizer Hersteller Blancpain oder IWC. «Den Unterschied nicht zu bemerken, ist, als würde man den ehemaligen Mercedes-Benz Pullman Guard des Präsidenten mit seiner jetzigen Aurus Senat Limousine verwechseln», schreibt der Kommentator dort.

© dpa-infocom, dpa:220729-99-195928/4

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