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Kirche

Papst selig gesprochen

Johannes Paul I. war nur 33 Tage im Amt

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dpa
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Rom. Der als 33-Tage-Papst in die Geschichte eingegangene Johannes Paul I. ist selig gesprochen worden. Papst Franziskus nahm ihn in einer feierlichen Zeremonie am Sonntag auf dem Petersplatz nach katholischem Ritus in den Kanon der Seligen auf. Während über Rom ein Gewitter niederging, wurde an der Fassade des Petersdoms ein Porträt von Papst Johannes Paul I. enthüllt, der knapp 44 Jahre zuvor, nur gut einen Monat nach Beginn seines Pontifikats, überraschend gestorben war. Er darf von nun an in bestimmten Regionen öffentlich verehrt werden, sein Gedenktag ist der 26. August.

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Johannes Paul I. war der Vorvorvorgänger von Franziskus. Er wurde am 17. Oktober 1912 in einem norditalienischen Dorf in den Dolomiten als Albino Luciani geboren. Nach dem Tod von Papst Paul VI. wählte ihn das Konklave im August 1978 nach einem Tag Beratungen zum neuen Papst. Am 28. September starb er nach nur 33 Tagen im Alter von 65 Jahren. Sein Nachfolger wurde der Pole Karol Wojtyla, der sich Johannes Paul II. nannte.

Das Porträt zeigt Papst Johannes Paul I. im Vatikan. © Andrew Medichini/AP/dpa

Es hatte immer wieder Spekulationen um die Todesumstände Johannes Pauls I. gegeben. Stefania Falasca, die als sogenannte Vize-Postulatorin den Prozess der Seligsprechung dokumentiert hatte, unterstrich bei einer Pressekonferenz, dass alle Dokumente und medizinischen Zeugnisse für einen Herzinfarkt sprachen. Der Kurzzeit-Pontifex ist in Italien auch als „Papst des Lächelns“ bekannt. dpa

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