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Umwelt

Nun reden alle vom Klimaschutz

Von 
ZRB/dpa
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Berlin. Eigentlich wollte CDU-Chef Armin Laschet am Donnerstag nach Oberbayern fahren – zur Klausur der CSU-Landesgruppe und zum Treffen mit CSU-Chef Markus Söder. Doch nach der Flutkatastrophe strich der nordrhein-westfälische Ministerpräsident die Termine, fuhr in die betroffenen Gebiete nach Altena und Hagen und sagte: „Meine Botschaft an die Menschen ist: Wir tun alles, um jetzt zu helfen.“

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Es sei klar, dass die zunehmenden Starkregen- und Hitzereignisse mit dem Klimawandel verbunden seien, sagte Laschet, der auch Kanzlerkandidat der Union ist. „Wir werden immer wieder mit solchen Krisen konfrontiert werden.“ Dies bedeute, dass „wir bei den Maßnahmen zum Klimaschutz mehr Tempo brauchen – europäisch, bundesweit, weltweit“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach während ihres Besuchs in Washington von einer Katastrophe und Tragödie, die friedliche Orte gerade durchleben. Sichtlich erschüttert dankte sie den Helfern für „ihren gefährlichen Einsatz“ und sprach den Angehörigen der Todesopfer und der Vermissten ihr Mitgefühl aus: „Es sind so viele, um die wir noch bangen müssen.“ Die betroffenen Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz könnten darauf vertrauen, dass alles getan werde, „um ihre Not zu lindern“.

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) unterbrach wegen des Hochwassers seinen Urlaub. Der Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat machte sich zusammen mit Malu Dreyer, Regierungschefin von Rheinland-Pfalz (SPD), ein Bild von der Lage im Katastrophengebiet. Dreyer nannte die Situation „verheerend“. Auch die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock kehrt vorzeitig aus dem Urlaub zurück. „Das zerstörerische Ausmaß der Überschwemmungen ist erschütternd“, teilte die Parteivorsitzende mit.

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat sich dafür ausgesprochen, sich besser auf Extremwetter-Ereignisse einzustellen. Die SPD-Politikerin schrieb auf Twitter: „Der Klimawandel ist in Deutschland angekommen. Die Ereignisse zeigen, mit welcher Wucht die Folgen des Klimawandels uns alle treffen können.“ Nun sei Zeit für Solidarität und zupackende Hilfe. Die Ereignisse zeigten, wie wichtig es sei, sich künftig noch besser auf solche Extremwetter-Ereignisse einzustellen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erklärte: „Diese extremen Wetterkapriolen sind die Folgen des Klimawandels. Wir müssen uns viel besser darauf vorbereiten.“ 

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