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Klimaschutz

Millionen für Stadtentwicklung gegen Hitze und Extremwetter

Damit die Städte für die Zukunft besser gewappnet sind, startet Bauministerin Geywitz ein Förderprogramm: Millionen stehen nun für Klimaschutz und -anpassung im städtischen Raum bereit.

Von 
dpa
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Der Klimawandel macht Extremwetter in Zukunft wahrscheinlicher. Die Städte müssen sich - wie hier in Frankfurt am Main - anpassen. © Boris Roessler

Potsdam (dpa) –. Bundesbau- und Stadtentwicklungsministerin Klara Geywitz (SPD) hat ein Bundesprogramm zur Anpassung städtischer Räume an den Klimawandel vorgestellt.

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Für die Jahre 2022 bis 2025 stünden im Rahmen des Programms 176 Millionen Euro zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung in Städten und Gemeinden zur Verfügung, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte. So unterstütze man die Kommunen bei der Erhaltung und Entwicklung von Grün- und Freiflächen, sagte Geywitz in Potsdam demnach bei einem Besuch der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten.

Öffentliche Park- und Grünanlagen litten unter den Hitzesommern ebenso wie unter dem häufiger auftretenden Starkregen, den die ausgetrockneten Böden nicht mehr kompensieren könnten. Durch ihre kühlende Wirkung seien Parks und Grünanlagen jedoch lebenswichtig, sagte Geywitz. Kommunen und Gemeinden müssten folglich ihre grünen Freiräume schützen. Der Bund übernehme dabei im Rahmen des Programms bis zu 85 Prozent der förderfähigen Kosten.

Fokus auf Entsiegelung und Biodiversität

Das Programm wurde bereits 2020 zur Hilfe bei der klimagerechten Stadtentwicklung aufgelegt und umfasse nun insgesamt knapp 470 Millionen Euro, hieß es vom Bundesbauministerium. Mit der Umsetzung ist das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) betraut, bei dem Städte und Gemeinden noch bis zum 15. Oktober geeignete Projekte einreichen können. Die Mindesthöhe der beantragten Fördersumme beträgt demnach eine Million Euro.

Als mögliche Projekte nannte das Ministerium beispielsweise neben der Unterstützung von Park- und Grünanlagen die Entsiegelung und Begrünung von Frei- und Verkehrsflächen und die Förderung der Biodiversität.

© dpa-infocom, dpa:220719-99-81313/3

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Veröffentlicht
Von
Theresa Münch, Andreas Hoenig
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