Hackerangriffe - Nordkorea soll Geld illegal beschafft haben Milliarden gestohlen

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dpa
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New York. Nordkoreanische Hacker haben UN-Experten zufolge durch Angriffe im Internet Geldwerte in Milliardenhöhe gestohlen. Viele der Spezialisten arbeiteten unter Leitung des Geheimdienstes des autokratischen Staates und „beschaffen Geld für sein Programm für Massenvernichtungswaffen“, heißt es in einem Bericht unabhängiger Experten für den Nordkorea-Sanktionsausschuss der Vereinten Nationen. In der Nacht zu Dienstag hatte der US-Sender CNN bereits über das Papier berichtet.

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Der Gesamterlös durch die Online-Raubzüge wird auf bis zu zwei Milliarden Dollar geschätzt, wobei unklar blieb, von welchem Zeitraum die Experten ausgehen. In dem Bericht heißt es weiter, dass Nordkorea bei seinen „zunehmend ausgeklügelten“ Angriffen nicht nur Gelder von herkömmlichen Finanzinstituten ins Visier nehme, sondern auch Digitalwährungen wie den Bitcoin.

UN-Resolutionen verbieten Nordkorea – das mehrfach Atombomben getestet hat – die Starts von ballistischen Raketen kurzer, mittlerer und langer Reichweite. Am Dienstag hatte es wieder Raketen getestet – der vierte Raketenstart innerhalb von zwei Wochen. dpa