Migration I - Abgelehnte Flüchtlinge finden Unterstützung in Gotteshäusern / Fälle bringen Konflikte mit staatlichen Stellen

Letzte Zuflucht unterm Kreuz

Von 
Torsten Gertkemper
Lesedauer: 
Ein afrikanischer Flüchtling schläft, wie auf diesem Bild zu sehen, in der St. Pauli Kirche in Hamburg. © dpa

„Wir haben die Verantwortung gespürt“, sagt Folkhard Krall. Er ist der Dekan des evangelischen Kirchenbezirks Mosbach im Odenwald. Anfang des Jahres hat er eine Gemeinde begleitet, die einem Flüchtling aus dem Irak Zuflucht gewährt hat – und das, obwohl der damals 18-Jährige nach Rumänien hätte abgeschoben werden müssen. Im Kirchenasyl konnte er bleiben, und wurde auch von den staatlichen

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