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Pressefreiheit - Razzien gegen oppositionelle Medien in Belarus

Journalisten verhaftet

Von 
dpa
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Minsk. Die Behörden im autoritär geführten Belarus gehen weiter landesweit gegen unabhängige Medien und Nichtregierungsorganisationen vor. Am Freitag seien unter anderem die Wohnungen von Mitarbeitern des oppositionellen Fernsehsenders Belsat durchsucht worden, teilte das Menschenrechtszentrum Wesna mit. Mehrere Journalisten seien festgenommen worden. Außerdem habe es eine Razzia beim Sender Radio Swoboda gegeben. Wesna sprach von „politischer Verfolgung“.

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Am Mittwoch hatten die Behörden von Machthaber Alexander Lukaschenko bereits gegen Mitarbeiter des Menschenrechtszentrums selbst vorgegangen. Festgenommen wurde unter anderem der international bekannte Wesna-Chef Ales Beljazki. Belarussische Oppositionelle und auch das Auswärtige Amt in Berlin hatten die Durchsuchungen verurteilt.

Lukaschenko hatte zuletzt mehrfach gesagt, dass die Nichtregierungsorganisationen, die unabhängigen Medien und Menschenrechtler eine Gefahr seien für Belarus. Unter anderem die EU erkennt den für seine autoritäre Führung immer wieder kritisierten Politiker seit der als gefälscht geltenden Präsidentenwahl im vergangenen August nicht als Staatsoberhaupt an. dpa

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