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Einige hundert Ortskräfte im Land

Von 
dpa
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Im Zusammenhang mit dem Afghanistan-Abzug der Bundeswehr sind bisher „einige Hundert“ afghanische Ortskräfte nach Deutschland gekommen. Das sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag in Berlin. „Wir werden denen helfen – und helfen ihnen schon –, die uns geholfen haben (...) und wir kennen die Verantwortung, die wir für diese Menschen haben“, fügte Regierungssprecher Steffen Seibert hinzu. Für 446 Ortskräfte wie etwa Übersetzer und ihre Familien – insgesamt 2250 Personen – wurden Reisedokumente ausgegeben, hatte das Verteidigungsministerium bereits am Montag mitgeteilt. „Da, wo es einen konkreten und dringenden Ausreisewunsch gibt, wird die Bundesregierung sich bemühen, den auch möglich zu machen“, sagte Seibert. Die Linken-Spitzenkandidatin und Co-Parteichefin Janine Wissler warf der Regierung vor, die Ortskräfte im Stich zu lassen. Es sei völlig unverständlich, warum sie nicht zusammen mit den Truppen nach Deutschland ausgeflogen worden seien. Stattdessen nötige man sie dazu, sich selbst um einen Flug und dessen Bezahlung zu kümmern. dpa

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