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Politik - Nur Direktkandidaten bei Bundestagswahl

Bundesweite Klimaliste

Von 
dpa
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Berlin. Die Partei Klimaliste mischt nun offiziell auch auf Bundesebene mit. Vertreter der Gruppe gaben am Freitag in Berlin die Gründung der neuen Bundespartei Klimaliste Deutschland bekannt. Der Vorstand war bereits am 19. Juni in Leipzig gewählt worden. Bislang waren Aktivisten der Klimaliste nur auf Kommunal- und Landesebene aktiv. Über Landeslisten zur Bundestagswahl antreten will die Klimaliste aber nicht. Sie wird bei der Bundestagswahl am 26. September folglich nicht als Partei wählbar sein, wie der Vorstand am Freitag mitteilte. Einbringen will sie sich zunächst nur über Direktkandidaten. Mindestens 70 will die Klimaliste deutschlandweit aufstellen.

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Eine offizielle Mitgliederzahl nannte die Partei nicht. Ein Sprecher beziffert die derzeit Engagierten auf „mindestens 1200“. Zu den Anhängern gehören Wissenschaftler, Vertreter von Umweltverbänden und Aktivisten der Klimabewegung „Fridays for Future“. Das Vorsitzendenduo bilden der baden-württembergische Student Fabian Aisenbrey und die Physikerin Doris Vollmer.

Das Gründungsprogramm fokussiert sich auf den ökologischen Wandel. Themenschwerpunkte sind etwa der Kampf gegen den Klimawandel, ein Aus des Verbrennungsmotors ab 2025 und ein sozialer Ausgleich über ein Klimageld.

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