Lateinamerika - Größtes Land von Krise schwer getroffen Brasilien mit hohen Zahlen

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dpa
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Brasilia. Brasilien entwickelt sich immer mehr zum neuen Zentrum der Corona-Pandemie. Bislang haben sich in dem größten Land Lateinamerikas 310 087 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Mindestens 20 047 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Bei der Zahl der Infizierten erreicht Brasilien Platz drei der am schwersten betroffenen Länder – hinter den USA und Russland. Die Dunkelziffer dürfte unter anderem wegen fehlender Tests und noch nicht ausgewerteter Laborergebnisse weit höher liegen.

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São Paulo, eine der größten Städte Lateinamerikas, bleibt mit 5363 Toten – mehr als in ganz China – eine der am schwersten betroffenen brasilianischen Städte. Am Mittwoch begann ein „Mega-Feiertag“ bis zum kommenden Montag, für den der Stadtrat mehrere Feiertage aus anderen Monaten vorgezogen hatte.

Erfahrungsgemäß gelingt es an Wochenenden und Feiertagen mehr Bewohnern der Großstadt, sich an die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu halten. Einem Bericht des Portals „G1“ zufolge begann der Tag mit weniger Autoverkehr als sonst, aber dennoch geöffneten Läden und Leuten auf der Straße. dpa