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Belgien gedenkt Hochwasser-Opfern

Staatstrauertag

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Die Flaggen vor dem förderalen Parlament hängen auf Halbmast. Belgien hält einen Staatstrauertag ab, um den Opfern der Hochwasserkatastrophe Respekt zu zollen. Foto: Laurie Dieffembacq/BELGA/dpa © Laurie Dieffembacq/BELGA/dpa

Brüssel (dpa) - Belgien hat im Rahmen eines Staatstrauertags der Opfer der verheerenden Hochwasserkatastrophe gedacht. Um 12.01 Uhr legten Menschen am Dienstag im ganzen Land eine Schweigeminute ein.

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Im Anschluss hielt König Philippe eine Ansprache und dankte den Rettungskräften und zahlreichen freiwilligen Helfern für ihr Engagement. «Viele verloren alles. Die Arbeit eines ganzen Lebens, in wenigen Stunden dahin», sagte der Monarch mit Blick auf die immensen Schäden in Städten und Dörfern. Der belgische Premierminister Alexander de Croo kommentierte: «In schwierigen Momenten ist diese menschliche Verbundenheit unsere größte Stärke.»

Auch die EU-Institutionen in Brüssel beteiligten sich an dem Staatstrauertag. So ließ Europaparlamentspräsident David Sassoli die europäische und belgische Flagge vor dem Parlamentsgebäude auf halbmast setzen. EU-Ratspräsident Charles Michel dankte ebenfalls den Rettungskräften und versprach den Leidtragenden der Katastrophe Unterstützung der EU. Nach jüngsten Angaben des Nationalen Krisenzentrums forderte das Unwetter mindestens 31 Todesopfer in Belgien. Etwa 70 Menschen werden weiterhin vermisst.

© dpa-infocom, dpa:210720-99-451387/2

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Charles Michel

David Sassoli

Alexander De Croo

Nationales Krisenzentrum

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Ansprache König Philippe

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