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Auch Bremen und Brandenburg wollen aus Luca-App aussteigen

Rückverfolgung von Kontakten

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«Keinen großen Mehrwert gezeigt»: Luca-App. Foto: Christoph Soeder/dpa © Christoph Soeder/dpa

Bremen/Potsdam (dpa) - Immer mehr Bundesländer planen, die Luca-App zur Rückverfolgung von Kontakten in der Corona-Pandemie zu kündigen. Nach Schleswig-Holstein hat nun auch Bremen entschieden, den Vertrag auslaufen zu lassen.

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«Der Einsatz der Luca-App hat im vergangenen Jahr bei der Kontaktnachverfolgung keinen großen Mehrwert gezeigt», teilte die Bremer Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) mit. «In Bremen wurden nur wenige Abfragen durch das Gesundheitsamt vorgenommen, und somit hat sich das System für uns nicht bewährt.»

Auch das Brandenburger Gesundheitsministerium empfiehlt, den Vertrag nicht zu verlängern. Die Gründe dafür seien Datenschutzprobleme und die Tatsache, dass nur eines der 18 Gesundheitsämter laut einer Umfrage vom vergangenen Jahr die App regelmäßig nutze, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) auf Nachfrage. Zuvor hatte die «B.Z.» darüber berichtet. Auch viele andere Länder erwägen einen Ausstieg aus der App, Schleswig-Holstein hat dies bereits entschieden.

© dpa-infocom, dpa:220114-99-712960/3

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