Baden-Württemberg

Anzahl der Sozialwohnungen im Südwesten steigt um 1,4 Prozent

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dpa/lsw
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Baden-Württemberg. In Baden-Württemberg sind 2022 mehr Sozialwohnungen gebaut worden als im Vorjahr: Insgesamt wurden 2167 geförderte Wohnungen neu geschaffen, wie Bauministerin Nicole Razavi (CDU) am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Im Vorjahr waren es 1956.

Die Zunahme begründete die CDU-Politikerin mit der Erhöhung der Mittel für die Wohnungsbauförderung. Nach ihren Angaben fielen im vergangen Jahr 1431 Sozialwohnungen aus der Belegungsbindung. Somit habe sich der Bestand unter dem Strich um 736 Wohnungen auf 52 287 erhöht. Das entspreche einem Zuwachs von 1,4 Prozent.

Bei Sozialwohnungen sind Mieten staatlich reguliert. Nur Menschen, bei denen die Behörden einen besonderen Bedarf sehen, dürfen dort wohnen. Das gilt allerdings nur für eine bestimmte Zeit, danach können die Wohnungen normal am Markt vermietet werden. Die Dauer dieser Bindung ist in den Ländern unterschiedlich geregelt - oft sind es 12, 15, 20 oder 30 Jahre. Weil wenig neu gebaut wurde, schrumpfte die Zahl der Sozialwohnungen seit Jahren.

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