Telefonstreich: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein Ypsilanti-Anruf ohne Folgen

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Hannover. Der Telefonstreich mit der früheren hessischen SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti hat für den privaten Radiosender ffn keine juristischen Konsequenzen. Das Verfahren gegen einen Stimmenimitator des Senders sei eingestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Hannover gestern mit. Er hatte sich im September 2008 in einem Telefonat mit Ypsilanti als Parteichef Franz Müntefering ausgegeben. Obwohl die hessische SPD eine Veröffentlichung untersagte, gerieten Ausschnitte auf die Online-Plattform YouTube. Die Partei erstattete deshalb Anzeige.

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"Es konnte nicht ermittelt werden, wer den Mitschnitt ins Internet eingestellt hat", begründete eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft die Einstellung. ffn-Programmdirektorin Ina Tenz zeigte sich zufrieden: "Der Humor hat gesiegt." Die SPD Hessen wollte die Entscheidung der Staatsanwaltschaft nicht kommentieren. lhe