Rheinland-Pfalz

Wohnraumversorgung in Rheinland-Pfalz laut ISB deutlich verbessert

Von 
dpa/lrs
Lesedauer: 

Mainz. Die Versorgung mit Wohnraum war im vergangenen Jahr in Rheinland-Pfalz so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Wie aus der am Freitag in Mainz vorgestellten Wohnungsmarktbeobachtung der Investitions- und Strukturbank (ISB) hervorgeht, standen 2021 landesweit pro 1000 Einwohner 522 Wohnungen zur Verfügung. Im Jahr 2011 waren es 506. Ursache für die gestiegene Wohnungsdichte ist nach Angaben des Präsidenten des Statistischen Landesamtes, Marcel Hürter, allerdings weniger eine anhaltend hohe Bautätigkeit, sondern ein im Vergleich weniger starker Bevölkerungszuwachs.

Trotz der verbesserten Wohnraumversorgung lagen Mieten und Kaufpreise für Immobilien im ersten Halbjahr 2022 weiterhin auf einem hohen Niveau - vor allem in den Universitätsstädten entlang des Rheins. Den Angaben zufolge wurde in Mainz der Quadratmeter durchschnittlich mit 12,54 Euro zur Miete angeboten, in Trier und Speyer waren es 10,00 Euro, in Ludwigshafen 9,86 Euro.

Auch bei den Kaufpreisen rangierte die Landeshauptstadt an der Spitze: In Mainz lag der Angebotspreis bei Ein- und Zweifamilienhäusern bei 4814 Euro pro Quadratmeter. Schlusslicht bei den Städten bildete Zweibrücken mit 1735 Euro. Damit stiegen laut ISB die Kaufpreise in Mainz seit 2012 um rund 100 Prozent. Landesweit lag die Zunahme bei etwa 75 Prozent.

Die landeseigene Förderbank hat für ihre Auswertung auf Daten des Statistischen Landesamtes und der Empirica-Preisdatenbank zurückgegriffen. Die Empirica-Daten sind Angebotspreise. Der tatsächlich am Markt gezahlte Preis kann davon abweichen und damit die Statistik verzerren.

Mehr zum Thema

Alle Meldungen aus Rhein-Neckar

Veröffentlicht
Mehr erfahren

Tourismus Tourismus im Südwesten erholt sich von der Corona-Pandemie

Veröffentlicht
Mehr erfahren

Wohnungsmarkt Bericht - So teuer ist das Wohnen in Mannheim geworden

Veröffentlicht
Mehr erfahren