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Geflüchtete - 4689 suchten im ersten Halbjahr Schutz

Wieder mehr Migranten

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lsw/was
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Stuttgart. Die Zahl der Schutzsuchenden in Baden-Württemberg ist wieder gestiegen. „Im ersten Halbjahr 2020 war insbesondere Corona-bedingt die Anzahl der in Baden-Württemberg registrierten Migrantinnen und Migranten deutlich geringer als noch im Vorjahr. Mittlerweile steigt die Anzahl der Schutzsuchenden im Land wieder an“, sagte Baden-Württembergs Migrationsstaatssekretär Siegfried Lorek (CDU) am Montag.

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Im ersten Halbjahr 2021 stellten demnach 4689 Menschen einen Antrag auf internationalen Schutz. Das sei ein spürbarer Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als in den ersten sechs Monaten 2953 Menschen in den Südwesten kamen. Dennoch liegt der Wert für 2021 unter dem Niveau von vor der Corona-Pandemie: 2019 registrierten die Behörden bis Ende Juni rund 5100 Menschen erstmals in Baden-Württemberg.

Die Corona-Pandemie fordere das Ankunftszentrum in Heidelberg und die Erstaufnahmeeinrichtungen erheblich, sagte Lorek. „Denn in den Unterkünften können coronabedingt längst nicht alle Plätze belegt werden und Ankommende müssen, um Corona-Infektionen zu verhindern, zunächst innerhalb der Aufnahmeeinrichtungen getrennt untergebracht werden“, erklärte der Staatssekretär.

Fast die Hälfte kommt aus Syrien

Laut Lorek ist im ersten Halbjahr 2021 vor allem die Zahl Erstregistrierten aus Syrien und Afghanistan im Vergleich zu den Vorjahren angestiegen. Fast die Hälfte der Schutzsuchenden im Südwesten kam in der ersten Jahreshälfte aus Syrien. Rund 500 kamen aus Afghanistan.

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Insgesamt kamen 2020 exakt 7422 Schutzsuchende in den Südwesten, im Jahr zuvor waren es den Angaben zufolge 11 503. 

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