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Finanzen - Erbschaftssteuer in vielen Fällen gesenkt

Widerspruch oft erfolgreich

Von 
Lhe
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Wiesbaden. Widersprüche gegen die Festsetzung der Erbschaftssteuer haben in den vergangenen Jahren eine gute Aussicht auf Erfolg gehabt. Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor. In den Jahren 2015 bis 2020 lag die Erfolgsquote demnach zwischen 65 Prozent (2017) und 78 Prozent (2020 und 2018).

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Beispielsweise wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1995 Widersprüche gegen Erbschaftssteuerbescheide eingelegt. In 1563 Fällen waren sie erfolgreich, wie das Finanzministerium mitteilte. Sehr häufige Begründung für Widersprüche gegen eine – aus Sicht der Steuerzahler – zu hoch berechnete Erbschaftssteuer seien etwa Ansprüche auf eine Steuerbefreiung gewesen. Auch habe es viele Einwände gegen die Bewertung von Grundbesitz- und Betriebsvermögenswerten gegeben.

Die häufigste Ursache für die Korrektur der Bescheide seien Tatsachen gewesen, die dem Finanzamt erst nach der Festsetzung der Erbschaftssteuer bekanntgeworden seien, so das Ministerium. Insgesamt wurden in Hessen im vergangenen Jahr 222 943 Widersprüche gegen Steuerbescheide eingelegt. lhe

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