Proteste - CDU-General Hagel fürchtet Unterwanderung Warnung vor Extremismus

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Stuttgart. Der Generalsekretär der baden-württembergischen CDU, Manuel Hagel, befürchtet, dass extremistische Gruppierungen Anti-Rassismus-Demos unterwandern. „Unerträglich ist, wenn extremistische, verfassungsfeindlich Gruppierungen wie die Antifa und auch rechte Gruppierungen versuchen, das Anliegen der Demos für ihre Hetze zu missbrauchen. Wenn dann wie am Wochenende ,ganz Stuttgart hasst die Polizei’ skandiert wird, geht das überhaupt gar nicht“, sagte Hagel. Es sei inakzeptabel, wenn Beamte durch die schlimmen Ereignisse in den USA in irgendeine Ecke gestellt würden, so Hagel weiter. Am Wochenende fanden in Baden-Württemberg laut Innenministerium 13 Demonstrationen gegen Rassismus statt, an denen rund 34 000 Personen teilnahmen. In Stuttgart, wo an der Demo etwa 10 000 Demonstranten teilnahmen, kam es zu Straftaten und Aggressionen von Teilnehmern gegen die Polizei. Es wurden laut Polizei Steine auf ein besetztes Polizeifahrzeug geworfen und Einsatzkräfte wurden mit Gegenständen beworfen. „Gewalt gegen Personen oder gar gegen Polizeibeamte dulden wir nicht. Wir werden hier mit aller Konsequenz handeln“, sagte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU).