Landtagswahl - Fragenkatalog zeigt Parteipräferenz „Wahl-o-Mat“ hilft bei der Orientierung

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Mainz. Ein breites Spektrum politischer Angebote vertreten die 13 Parteien und Vereinigungen bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 14. März. Da wohl kaum jemand alle Wahlprogramme lesen mag, gibt es zur Prüfung der eigenen Wahlpräferenzen ab Mittwoch wieder einen „Wahl-O-Mat“: Anhand von 38 Thesen können Wählerinnen und Wähler so herausfinden, welche Partei am besten zu ihnen passt. „In einer Zeit, in der Straßenwahlkampf kaum möglich ist, hat der ,Wahl-O-Mat’ eine besonders hohe Bedeutung“, sagte die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, Sarah Scholl-Schneider.

Auch bei der Landtagswahl 2016 kam der „Wahl-O-Mat“ zum Einsatz. © dpa

Positionen zu 38 Thesen

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Für die Auswahl der Thesen kam ein Redaktionsteam aus Landes- und Bundeszentrale für politische Bildung mit 15 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus ganz Rheinland-Pfalz zusammen, die aus 50 Bewerbungen ausgewählt wurden. „Dadurch haben wir unterschiedliche Sichtweisen auf landespolitische Themen bekommen“, sagte Scholl-Schneider.

Den Parteien wurden schließlich 80 Thesen zugeschickt, mit der Bitte, Zustimmung oder Ablehnung jeweils zu begründen. Ausgewählt wurden schließlich 38 Thesen, zu denen die Parteien gegensätzliche Haltungen vertreten. „Es ist das Ziel des ,Wahl-O-Mats’, die Unterscheidbarkeit der Parteien deutlich zu machen“, erklärt Scholl-Schneider. Die Mitarbeit der Parteien sei sehr gut gewesen. „Vor allem kleinere Parteien sehen in der Internet-Anwendung eine Chance, dass sie überhaupt wahrgenommen werden.“

Bei der Landtagswahl 2016 nutzten mehr als 716 737 Menschen den „Wahl-O-Mat“ für Rheinland-Pfalz. Das waren mehr als doppelt so viele wie 2011. Die dabei entstehenden Daten werden nicht gespeichert – der „Wahl-O-Mat“ ist keine Meinungsumfrage. dpa/lrs