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Kultur

Skulpturen unter Bäumen

11. Internationaler Waldkunstpfad in Darmstadt

Von 
dpa/red
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Darmstadt. Gras-Kugeln als kleine Gärten in Bäumen, ein begehbares Boot oder ein Sarg auf dem Waldboden: Zum 11. Internationalen Waldkunstpfad in Darmstadt gibt es in Kürze eine Vielzahl neuer Kunstobjekte zu sehen. „Es ist jetzt einfach ein großes Projekt geworden“, sagte Kuratorin Ute Ritschel am Donnerstag in Darmstadt zu 20 Jahren Waldkunstpfad. 23 Künstlerinnen und Künstler aus zwölf Ländern sind in diesem Jahr beteiligt.

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Nicht alle neuen 31 Installationen, Skulpturen und Performances sind dabei auf dem 2,6 Kilometer langen Weg im Forst am Böllenfalltor zu sehen. Einen digitalen Wald wird es in einem Galerie-Raum der Schader-Stiftung und zwei Kunstwerke am Unesco-Welterbe Grube Messel geben.

Ute Ritschel, Leiterin des Internationalen Waldkunst Zentrums. © Uwe Anspach/dpa

Der Verein für Internationale Waldkunst veranstaltet seit dem Jahr 2002 alle zwei Jahre den Internationalen Waldkunstpfad in Darmstadt, jeweils unter einem anderen Thema. Der 11. Internationale Waldkunstpfad startet unter dem Motto „Kunst Natur Wandel“ am 3. September und geht bis 23. Oktober. Zu sehen sind in dem Wald auch noch die Kunstwerke früherer Waldkunstpfade wie ein U-Boot oder eine Spinne. Nach Angaben des Vereins für Internationale Waldkunst sind auf dem Weg 35 Projekte aus früheren Ausstellungen zu sehen.

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Einen Rückschlag gab es im Vorfeld wegen der Ankündigung von Baumfällungen aus Sicherheitsgründen. Längst dürfen die Künstler nicht mehr überall im Wald ihre Projekte umsetzen. „Es gibt nur noch fünf Orte, an denen Kunst gemacht werden kann, wir sind schon sehr reduziert“, sagte Ritschel, die selber gerne mit Pudding performt. Deswegen sei auch der Wandel ein Thema. Der Wald wandele sich durch den Klimawandel, Baumfällungen oder Übernutzung. Die Projekte der Künstlerinnen und Künstler werden überwiegend über Sponsoren und Spenden finanziert. dpa/red

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