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Pandemie - Modellprojekt zur Discothekenöffnung gestartet

Nach dem Tanzen testen

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lsw (mit ham)
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Dutzende Menschen tanzen im Club Kantine in Ravensburg zur Musik. © dpa

Ravensburg. Nach mehr als einem Jahr Corona-Zwangspause ist am Wochenende im Südwesten erstmals wieder ohne Maske und Abstand getanzt worden. Im Rahmen eines vom Sozialministerium genehmigten Modellprojekts dürfen dafür zwei Diskotheken in Ravensburg für insgesamt bis zu 700 Gäste pro Abend öffnen. Die Öffnungen werden von der Hochschule Ravensburg-Weingarten wissenschaftlich begleitet, zudem soll die Verbreitung von Aerosolen beim abstandslosen Feiern gemessen werden.

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Die Ergebnisse könnten nach Angaben des Ministeriums Grundlage für weitere Erleichterungen in der Clubszene sein. Wie lang das Experiment laufen darf, hängt vor allem davon ab, wie viele der Gäste sich an die Pflicht zum Nachtest halten. Die Quote müsse bei mindestens 80 Prozent liegen, sagt Club-Betreiber René Minner. Sonst werde das bis 24. Juli angesetzte Modellprojekt vorzeitig abgebrochen. Als zusätzlichen Anreiz müssen die Gäste deshalb ein „Testpfand“ von 30 Euro auf den Eintrittspreis drauflegen, das Geld bekommen sie nur bei einem Nachtest zurück. Die Auswertung des Infektionsgeschehens liegt dann beim Gesundheitsamt in Ravensburg.

Auch in Mannheim sollte im Rahmen eines Modellversuchs am Sonntag gefeiert werden – im Freien. Aufgrund der Wetterlage wurde die Veranstaltung im „Hafen49“ jedoch abgesagt. lsw (mit ham)

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