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Frauenrechte

Mehr Prävention im Kampf gegen Frauenmorde gefordert

Von 
dpa
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Baden-Württemberg. Immer wieder bezahlen Frauen im Südwesten die Trennung vom Partner mit dem Leben - bessere Prävention könnte sogenannte Femizide aus Sicht des Landgerichts Stuttgart verhindern. "Wir können und dürfen uns nicht mit der erschreckenden Regelmäßigkeit dieser Taten abfinden", sagte der Präsident des Stuttgarter Landgerichts, Andreas Singer, am Freitag.

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Die Fallzahlen zu tödlicher Gewalt gegen Frauen seien seit Jahren gleichbleibend hoch. Allein am Landgericht Stuttgart habe es im ersten Halbjahr drei Verurteilungen wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe in solchen Fällen gegeben. Es gehe dabei häufig um Trennung, um Motive wie Hass, Herrschafts- und Besitzdenken, um überkommene Ehrvorstellungen.

Harte Strafen schreckten die Täter nicht von den Taten ab, sagte Singer. Das Strafrecht sei offensichtlich nicht das Mittel der Wahl, um Femizide zu verhindern. Die Taten ereigneten sich nicht aus heiterem Himmel, sagte er. "Die Vorzeichen, häusliche Gewalt und Stalking, müssen wir sehr ernst nehmen."

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