Pandemie - Betreiber aus dem Allgäu will Anlage wieder öffnen Kritik an Liftverbot

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lsw
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Buchenberg. Ein Skilift-Betreiber im Allgäu will entgegen des wegen Corona geltenden Liftverbots seinen Betrieb wieder aufnehmen. Er habe ein Rechtsgutachten erstellen lassen, das zum Schluss komme, dass man ihm den Liftbetrieb nicht verbieten dürfe, sagt Rudi Holzberger, Betreiber des Skilifts Gohrersberg im Kreuzthal (Landkreis Oberallgäu). Das Gutachten hat er ans bayerische Gesundheitsministerium geschickt.

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Skilifte gelten in Bayern als Seilbahnen und deren Betrieb ist nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung untersagt, so das Gesundheitsministerium. Auch bei Nutzung nur durch einen Hausstand erfolge der Liftbetrieb zum Zwecke der Freizeitaktivitäten. Diese dürften derzeit gewerblich auch unter freiem Himmel nicht angeboten werden.

Der Allgäuer möchte seine Piste und den Schlepplift stündlich an Familien vermieten. Er prüfe zudem Regressansprüche gegen das Land Bayern für seine Ausfälle. Das Vorgehen in Bayern komme ihm zunehmend willkürlich vor. In Bayern und Baden-Württemberg gibt es unterschiedliche Regeln: Im Südwesten ist die stundenweise Vermietung eines Skilifts an Familien erlaubt. lsw