Gesundheit - Festzelte, Discos und Spielplätze betroffen Kinder mehr schützen

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lsw
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Stuttgart. Nach wie vor wird in Hunderten von Kneipen ebenso geraucht wie in Festzelten und Diskotheken, auf Spielplätzen und in Spielhallen. Ginge es nach Landesgesundheitsminister Manne Lucha, wäre das Qualmen dort allerdings strikt verboten. Nach der Sommerpause will der Grünen-Politiker den Koalitionspartnern ein generelles Rauchverbot unter anderem in Gaststätten, Festzelten und Diskotheken vorschlagen. Für Shisha-Bars in Baden-Württemberg bedeutet das nicht gleich das Aus, sie müssten aber ihr Angebot umstellen.

Immense Folgeschäden

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„Die Folgeschäden des Rauchens sind immens“, meint Lucha. „Wir müssen dringend nachbessern, um Nichtraucher noch besser zu schützen.“ Das Nichtraucherschutzgesetz sei schon zehn Jahre alt. „Seitdem hat sich vieles verändert, beispielsweise durch neue Produkte wie E-Zigaretten oder die steigende Beliebtheit des Shisha-Rauchens.“ Auf den ersten Blick sei die Wasserpfeife vielleicht ein cooles Lifestyle-Produkt, sie greife aber die Gesundheit an, sagte Lucha.

Vor allem Kinder müssten besser geschützt werden, argumentiert der Minister. Deshalb will er auch die Spielplätze zur kippenfreien Zone erklären. In den meisten Großstädten ist dies allerdings schon seit Langem der Fall. lsw