CDU - Manuel Hagel will die Partei wieder einen

„Ich hatte großen Zuspruch“

Von 
Ulrike Bäuerlein
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Stuttgart. Direkt nach seiner Wahl zum neuen CDU-Landtagsfraktionschef stellte sich Manuel Hagel dieser Redaktion exklusiv zum Kurzinterview.

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Herr Hagel, es war viel vom Neuanfang in der Fraktion die Rede. Was soll es nicht mehr geben?

Manuel Hagel: Ein rein konfrontatives Agieren hat weder der CDU geholfen, noch hat es Sinn oder gar Freude gemacht. Wir wollen deshalb einen selbstbewussten, innovativen und kooperativen Regierungsstil pflegen. Und wir wollen vor allen Dingen als CDU nach innen zusammenführen und nach außen zusammen führen.

Sie haben als CDU-Generalsekretär die Kampagne für die verlorene Wahl verantwortet. Die Spitzenkandidatin zieht sich komplett zurück, Sie steigen zum Fraktionschef auf. Eine faire Lösung?

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Hagel: Klar ist: Wir gewinnen als CDU zusammen, und wir verlieren zusammen. Susanne Eisenmann hat für sich persönlich entschieden, dass sie künftig nicht mehr Politik mitgestalten möchte. Diese Entscheidung hat meinen ganzen Respekt. Und was mich betrifft: Ich habe mich beworben, habe mit großem Vertrauen der Bürger ein Landtagsmandat erhalten, unsere Wahlkampagne hat großen Zuspruch erhalten. Wir knüpfen daran an, auf diese Art Politik zu machen: digital, innovativ, mit offenem Herzen und freundlichem Gesicht.

Erschöpfen sich der geforderte Generationenwechsel und der Ruf nach neuen Gesichtern in Spitzenfunktionen in Ihrer Person?

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Hagel: Nein. Unser gemeinsamer Plan als Team ist, die Erfahrung Älterer und den Aufbruch Jüngerer zusammenzubringen. So sind wir als Union immer am stärksten, und dieser gemeinsame Wille eint uns – im allerbesten Sinne eine Union.

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Sie sind erst 33 Jahre alt. Ist Ihr Alter eher nützlich oder hinderlich?

Hagel: Da wird jeder etwas anderes sagen, den Sie fragen. Ich glaube, es war Felix Magath, der als Trainer des VfB Stuttgart einmal gesagt hat: „Für mich gibt es keine jungen und alten Spieler, sondern nur gute oder schlechte.“

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