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Justiz - Seniorin soll Steine auf Kinder geworfen haben

Frau streitet Wurf ab

Von 
Lhe
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Frankfurt. Eine 79 Jahre alte Frau hat im Prozess vor dem Amtsgericht Frankfurt bestritten, von ihrem Balkon aus zwei Pflastersteine auf Kinder geworfen zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft der Seniorin versuchte gefährliche Körperverletzung vor. Die vor einer benachbarten Kindertagesstätte spielenden Kinder wurden nicht getroffen.

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Am ersten Verhandlungstag am Montag bestritt die Rentnerin den Anklagevorwurf energisch. Sie sei aufgrund einer hundertprozentigen Schwerbehinderung physisch gar nicht in der Lage, mit schweren Pflastersteinen zu werfen. Der Vorfall soll sich im Oktober 2019 im Frankfurter Stadtteil Eschersheim ereignet haben.

Der Anklage zufolge hatte sich die Frau geärgert, weil ihr Ehemann aufgrund des Kinderlärms nicht schlafen konnte. Das Gericht musste einen zweiten Verhandlungstag anberaumen, um einen heute 14-Jährigen im Zeugenstand zu vernehmen. Er gilt als einziger Zeuge, der den Wurf gesehen haben will. Ende Juli soll der Prozess abgeschlossen werden. lhe

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