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Landesregierung - Alexander Schwarz neuer Beauftragter

Experte für Opferschutz

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lsw/abo
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Opferbeauftragter der Landesregierung: Alexander Schwarz. © dpa

Stuttgart. Der langjährige Chef der Mannheimer Staatsanwaltschaft, Alexander Schwarz, ist der neue Opferbeauftragte der Landesregierung. Das teilte das Justizministerium am Mittwoch mit. Justizministerin Marion Gentges (CDU) sprach mit Blick auf den 65-Jährigen von einer „Idealbesetzung“. „Er verfügt über mehr als 23 Jahre Führungserfahrung in Leitungen von Staatsanwaltschaften im Land.“ Schwarz verfüge zudem über herausragendes Fachwissen und exzellente Kontakte.

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Der gebürtige Mosbacher Alexander Schwarz wuchs in Karlsruhe auf. Nach Studium und Referendariat in Freiburg trat er 1983 in die baden-württembergische Landesjustiz ein – und durchlief Stationen in Rastatt, Karlsruhe, Stuttgart, Heidelberg. Zuletzt – von 2014 bis zu seiner Pension im Juli 2020 – war Schwarz Chef der Mannheimer Behörde, musste sich in der Pandemie still und leise von der Kurpfalz verabschieden und wollte eigentlich zusammen mit seiner Frau auf Reisen gehen.

Nun ist er Opferbeauftragter und koordiniert den Opferschutz im Land, der traumatisierten Menschen helfen soll, die einen Terroranschlag oder Amoklauf miterleben mussten. Das Land hatte die Stelle vor einem Jahr geschaffen und zuerst mit Uwe Schlosser besetzt, der vorher Generalstaatsanwalt in Karlsruhe war. Im ersten Jahr wurden nach Angaben des Ministeriums die Strukturen für den Ernstfall geschaffen.

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