Finanzen - Kita-Gebühren und Schülertickets im Gespräch Erstattung gefordert

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Stuttgart. Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will wegen der Corona-Pandemie neue finanzielle Entlastungen der Eltern von Kita- und Schulkindern durchsetzen. Weil die Grundschulen voraussichtlich bis zum 1. Februar und die weiterführenden und beruflichen Schulen bis mindestens 14. Februar geschlossen bleiben, fordert Eisenmann gegenüber dieser Redaktion einen finanziellen Ausgleich für in diesem Monat bereits bezahlte Schülertickets.

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„Schülerinnen und Schüler können wegen der Corona-Beschlüsse ihre Tickets im Januar nicht nutzen. Ich halte es für richtig und erforderlich, den Eltern ihren Anteil an diesen Tickets zu erstatten“, sagt Eisenmann. Bereits im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 hatte das Land den Eltern für zwei Monate den Eigenanteil für die Schülertickets erstattet.

Weiter sagt Eisenmann, sie wolle auch über die Erstattung der Kita-Gebühren innerhalb der Landesregierung diskutieren. Sie spreche sich dafür aus, dass sich das Land wie bereits im vergangenen Jahr an den Kosten beteiligt, wenn Kommunen oder freie Träger auf Elternbeiträge für geschlossene Kindertagesstätten verzichten. mis