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Pandemie - Test-Labore kommen an ihre Grenzen

Deutlicher Anstieg auch in Hessen

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lhe/lsw
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Wiesbaden/Heidelberg. Binnen 24 Stunden sind in Hessen fast 8000 neue Corona-Infektionen und teils deutliche Anstiege bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Kommunen registriert worden. Am Donnerstag stieg die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen nach Angaben des Robert Koch-Instituts auf 468,2 nach 417,6 am Vortag. In der größten Stadt Frankfurt gab es bei diesem Wert einen Anstieg von 666,5 auf 795,8. Es folgen Wiesbaden (622,4), Darmstadt (598,7) und Offenbach (523,3).

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Ein Mitarbeiter der Limbach Gruppe hält PCR-Teströhrchen in den Händen.

Es gebe Tage, an denen die Labore einfach mehr melden als an anderen Tagen, hieß es beim Frankfurter Gesundheitsamt. Aber auch die Virusvariante Omikron habe natürlich damit zu tun, dass die Zahlen sich rasant erhöhten. Auch in anderen Kommunen stiegen diese Werte zweistellig. Die Inzidenz ist in hessischen Kommunen der entscheidende Wert für eine Einstufung als Hotspot und damit für strengere Corona-Maßnahmen.

Bislang 8661 Todesfälle

Innerhalb eines Tages wurden 7895 Neuinfektionen sowie 15 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Seit Beginn der Pandemie gab es damit 526 589 Corona-Fälle in Hessen. 8661 Menschen starben an oder mit dem Erreger.

Aufgrund steigender Omikron-Infektionszahlen droht in den Corona-Testlaboren deutschlandweit das Personal knapp zu werden. „Derzeit kann der Bedarf gedeckt werden, doch Erkrankungen und Quarantäne von Labor-Mitarbeitern sowie die angespannte Arbeitsmarktsituation im Laborbereich könnten die Lage verschärfen“, erklärte unter anderem Martin Holfelder, ärztlicher Leiter des Heidelberger Labors der bundesweit tätigen Limbach Gruppe.

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