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Umwelt

Blaualgen in der Mosel

Expertin warnt vor erhöhter Konzentration

Von 
lrs
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Koblenz. Man erkennt sie an den grünen Schlieren: Blaualgen breiten sich derzeit wieder kräftig in der Mosel aus. „Das hat ganz leicht angefangen und jetzt in den letzten Tagen sind sie wieder so weit hoch gewachsen, dass man sie auch mit bloßem Auge erkennen kann“, sagte Biologin Julia Kleinteich von der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz der Deutschen Presse-Agentur. Noch liege die Konzentration unter der kritischen Grenze. „Ich gehe aber davon aus, dass sie wahrscheinlich in den nächsten Tagen erreicht wird.“ „Gewarnt wird ab einem Wert ab 15 Mikrogramm Chlorophyll pro Liter. Im Moment bewegen wir uns zwischen fünf und zehn bis zwölf Mikrogramm“, so Kleinteich. In Flüssen sei eine erhöhte Konzentration selten. Meist seien Seen, Talsperren oder Küstenbereiche betroffen. „In Deutschland ist das vor allem ein Moselproblem“, sagte die Expertin. Das liege daran, dass die Mosel staureguliert sei und das Wasser langsam fließe. „Und durch die lange Trockenheit mit sehr wenig Niederschlag ist insgesamt wenig Wasser da, das durchfließt.“

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Blaualgen sind eigentlich Bakterien (Cyanobakterien), die sich im Sommer bei viel Sonne und Wärme gerne in stehenden Wässern massenhaft vermehren. Sie können diverse Giftstoffe produzieren, die die Gesundheit von Menschen und Tieren gefährden. Wenn man belastetes Wasser schlucke, könne es zu Erbrechen oder Durchfall kommen. Zudem seien bei längerem Kontakt auf der Haut Reizungen oder Allergien möglich. Daher sollte man Wasserkontakt vermeiden. lrs

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