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Ausfälle durch Corona bremsen die Rettungsdienste im Südwesten

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dpa/lsw
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Baden-Württemberg. Die hohe Zahl von Coronakranken und Ausfällen beim Deutschen Roten Kreuz bremst auch den Rettungsdienst in Baden-Württemberg. "Trotz aller Schutzmaßnahmen steigt die Zahl der Corona-Infektionen bei den Mitarbeitenden von Tag zu Tag", warnte der DRK-Landesverband am Freitag in Stuttgart. Das arbeitende Personal sei an der Belastungsgrenze. "Dies gefährdet temporär die flächendeckende Sicherstellung eines schnellen Rettungsdiensts", sagte ein DRK-Sprecher weiter.

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Das Problem verschärfe sich, weil auch die Personalsituation in den Kliniken angespannt sei und viele Krankenhäuser bereits Aufnahmestopps verhängt hätten. "Die Einsatzzeiten verlängern sich, wenn das eigentlich nächste geeignete Krankenhaus nicht aufnahmebereit ist", sagte Birgit Wiloth-Sacherer, Landesgeschäftsführerin des DRK-Landesverbands Badisches Rotes Kreuz.

Selbstverständlich komme nach wie vor zu jedem Notfall ein Rettungswagen, betonte Marcus Schauer, Leiter Team Rettungsdienst beim DRK in Baden-Württemberg. Allerdings müsse man den Patienten im Einzelfall längere Wartezeiten zumuten.

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Eigentlich hatte das Land geplant, die Hilfsfrist im Rettungsdienst von höchstens 15 auf 12 Minuten zu senken. Bislang sieht das Rettungsdienstgesetz vor, dass vom Eingang der Notfallmeldung bis zum Eintreffen am Notfallort möglichst nicht mehr als 10, höchstens aber 15 Minuten vergehen dürfen.

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