Ergebnis der Europawahl 2019 in Reilingen

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red
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Europawahl 2019 in Reilingen: Das Wahlergebnis mit Gewinnen und Verlusten.



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  • Plankstadt Sie möchte das Rathausdach begrünen

    Ulrike Auffarth brauchte ein wenig Zeit, um ihre Wahl in den Gemeinderat zu verdauen. „Ich bin seit 25 Jahren bei der Grünen Liste dabei und kandidiere, war also schon öfter auf der Liste“, erklärt sie, „diesmal hat es zu meinem Schock geklappt. Das hat mich, wenn man mein Alter in Betracht zieht, doch erstaunt.“ Aber vielleicht haben es die Wähler ja so gesehen: Nicht nur junge Leute für die frischen Ideen sind wichtig, sondern eben auch die Älteren mit ihrer Erfahrung. Der Weg in die Politik hat für Ulrike Auffarth schon früh angefangen – über die Friedensbewegung. Damals hat sie in einer Anstalt für Epileptiker eine Ausbildung zur Krankenschwester bei den Diakonissen in Kork bei Kehl gemacht. „Die Zivildienstleistenden waren dort sehr politisch“, erinnert sich Auffarth zurück. Später hat sie in einer Wohngemeinschaft gelebt, die recht links eingestellt war. So einige Stationen hat die 72-Jährige hinter sich gebracht, bevor sie in Plankstadt gelandet ist. Aufgewachsen ist sie in Mannheim, ihre Schulzeit hat sie in der Bruchsaler Gegend verbracht. Nach ihrer Ausbildung und einer Zeit in Frankfurt kam sie ans Lanz-Krankenhaus in Mannheim. Dort machte sie auch ihr Abitur am Abendgymnasium und schloss ein Studium der Soziologie, Pädagogik und pädagogischen Psychologie an. In der Prüfungszeit des Studiums kam dann ihr Sohn zur Welt, später noch eine Tochter. Ihr Mann Bernd Schmid-Auffarth ist im Vorstand der Grünen Liste. Seit 1984 leben die beiden in der Gemeinde. „Wir haben hier ein eigenes Haus gefunden, vorher kannten wir dieses Plankstadt gar nicht“, verrät Ulrike Auffarth. Ihre Mutter kam aus Pommern, der Vater aus Jena und deren Einfluss war schon groß, wie die 72-Jährige erklärt. „Meine Mutter hat plattdeutsch mit uns gesprochen und die Mentalität hat mich schon geprägt“, meint sie. Mit ihrem Mann war sie auch öfter in Ostdeutschland zu Radtouren unterwegs. „Manche mögen die Menschen dort naiv nennen, ich finde sie ehrlich“, so Auffarth. Natur ist gebeutelt Gleichwohl – die Heimatgemeinde liegt ihr natürlich am Herzen, wie auch ihr politisches Engagement verrät. So hat sie auch einige Herzensthemen, die sie in den nächsten fünf Jahren im Gemeinderat angehen möchte. „Man merkt doch derzeit deutlich, wie stark die Natur durch den Klimawandel gebeutelt wird“, findet die 72-Jährige klare Worte. Daher möchte sie sich gerne für mehr Grün in der Gemeinde einsetzen. Eine der Maßnahmen wäre aus ihrer Sicht die Begrünung des Flachdachs des geplanten Rathausneubaus. Auch mehr Solaranlagen und eine Regenwassernutzung in den Neubaugebieten würden aus ihrer Sicht eine Erleichterung für die Natur bringen. Dafür geht sie gerne mit gutem Beispiel voran: Seit 1985 hat ihr Haus eine Solaranlage für die Wassererwärmung. Auch eine Photovoltaikanlage für die Stromgewinnung soll jetzt dazukommen. Ein weiteres wichtiges Thema ist für sie der öffentliche Nahverkehr, den sie gerne verbessern würde. Auch eine Straßenbahnverbindung könnte sie sich vorstellen. Manches hätte sie gerne anders gelöst, etwa, dass eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Gemeinde bezahlbaren Wohnraum im Antoniusquartier schafft. Die Gemeinde ist nämlich gerade auf der Suche nach einem Investor, der die Gemeindegebäude baut. „Außerdem hätte ich gerade in Anbetracht der benötigten Kinderbetreuungsplätze gut gefunden, wenn mehr zeitlicher Abstand zwischen Antoniusquartier und Kantstraße Nord liegen würden.“ Und was ist ihr Wunsch für die Sitzungen? „Dass das Gegeneinander etwas nachlässt und man sich um Sachthemen kümmert“, wünscht sie sich. Aber auch außerhalb der Politik engagiert sie sich in der Gemeinde, hat beispielsweise vom Integrationskreis aus ein Schulkind aus Bosnien betreut. Außerdem singt sie im evangelischen Kirchenchor und hilft jedes Jahr beim Basar mit. Wenn sie nicht im Ehrenamt unterwegs ist, arbeitet sie aber auch gerne im Garten, der auch einiges an Obst und Gemüse abwirft. Auch das Haus ist mit vielen Topfpflanzen schön grün. Basteln, nähen und lesen stehen ebenfalls ganz oben auf ihrer Liste.

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  • Ketsch Er will kleine Betriebe fördern

    Hans-Michael Rößler redet nicht lange, er geht die Sachen an. Das können die Kunden des 56-jährigen Wasser- und Sanitärinstallateurs bezeugen und das sollten vor der Wahl des neuen Gemeinderats auch alle Ketscher sehen: Für seine Wahlplakate ließ er sich nicht etwa in Hemd und Anzug ablichten, sondern in Arbeitsmontur und mit Schraubenschlüssel. „Ich bin zuerst gefragt worden, ob ich nicht etwas anderes anziehen möchte. Aber warum sollte ich mich verkleiden? Krawatten sind nicht so meine Sache. Ich bin ein ganz normaler Typ“, erinnert sich Hans-Michael Rößler schmunzelnd. Zusammen mit dem 19-jährigen Abiturienten Moses Ruppert sitzt der Handwerkermeister nun erstmals für die SPD im Gemeinderat. Und dort will er mit seiner bodenständigen Art Politik für Ketsch machen. Zweimal hatte Rößler zuvor schon für das oberste Gremium der Gemeinde kandidiert – umso überraschter war er von dem Ergebnis vor wenigen Wochen: „Ich habe von meiner Wahl doch tatsächlich durch einen Anruf der CDU erfahren: Gemeinderat Rainer Fuchs hat sich bei mir gemeldet, als ich gerade mit dem Auto unterwegs war, und mir gratuliert. Ich dachte erst, er macht einen Witz – aber dann kam auch schon die Kurznachricht von meinen Parteikollegen und die Sache wurde Wirklichkeit.“ Ungewöhnliche Wahlplakate Rund 500 Stimmen mehr hat Hans-Michael Rößler im Vergleich zur vorherigen Wahl erhalten. Für den 56-Jährigen hat dieser Erfolg auch mit seinen eher ungewöhnlichen Wahlplakaten zu tun. Gleichzeitig hat aus seiner Sicht die Parteizugehörigkeit bei Kommunalwahlen keine allzu große Bedeutung – was das vergleichsweise gute Ergebnis der Ketscher Sozialdemokraten und seinen Einzug ins Gremium erklären würde. „Ich selbst bin damals eher zufällig zur SPD gekommen, weil ich mit Gemeinderat Gerd Jungmann befreundet bin. Er hat mich überzeugt, mitzumachen. Die Partei stand da gar nicht im Vordergrund“, erzählt Rößler. Dennoch kann sich der frisch gewählte Gemeinderat mit dem örtlichen SPD-Programm identifizieren. Da er wegen seiner Berufserfahrung im Bau- und Umweltausschuss sitzen wird, ist ihm besonders der fahrradfreundliche Umbau der Ketscher Infrastruktur wichtig. „Wir müssen dem Rad einen gleichberechtigten Platz neben dem Auto geben, auch wenn es da logischerweise zu Interessenkonflikten kommen kann. Aber zumindest bei allen Sanierungen und Umbauten müssen wir das Fahrrad mitdenken“, fordert er. Ein konkreter Ansatzpunkt wäre aus seiner Sicht der Radweg in der Karlsruher Straße, der seiner Beobachtung nach kaum genutzt werde – mutmaßlich, weil die Wegführung die Radler immer einem ungemütlichen Rauf und Runter aussetze. „Vielleicht kann man da nachjustieren“, sagt Rößler. Beim Thema Verkehr fände der 56-Jährige eine Reduzierung der Autos wünschenswert, er sieht aber auch die Grenzen dieser Überlegungen. „Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Handwerker oder Geschäftsleute nicht auf das Auto verzichten können. Wir müssen also einen Kompromiss finden und den öffentlichen Nahverkehr ausbauen.“ Das Rückgrat der Wirtschaft Als örtlicher Handwerksmeister liegen ihm außerdem die kleinen Betriebe in der Enderlegemeinde am Herzen. „Die Gemeinde macht da schon viel, aber diese Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft, deshalb müssen wir sie weiter unterstützen“, sagt Hans-Michael Rößler. Ansonsten lässt sich der Ratsneuling nach der konstituierenden Sitzung erst einmal überraschen, was da noch so alles auf ihn zukommt in den nächsten fünf Jahren. Er will Einblicke gewinnen in die politischen Abläufe und auch schauen, ob die von den Grünen regelmäßig geforderte größere Transparenz in der Ketscher Kommunalpolitik gerechtfertigt ist. „Wenn immer alle mitbestimmen, sind keine Entscheidungen möglich. Gleichzeitig soll selbstverständlich nicht alles Wichtige im Geheimen beschlossen werden. Ich will also mal sehen, wie die Lage tatsächlich ist“, erklärt Hans-Michael Rößler. Dabei hofft er auf keine unnötig zugespitzten Streitthemen in den kommenden Jahren. „Die großen und bisweilen unschön geführten Diskussionen in Ketsch scheinen ja erst einmal herum zu sein. So gesehen sind wir neuen Gemeinderäte in einer komfortablen Situation: Wir müssen die kontroversen Projekte nicht mehr entscheiden, sondern nur noch deren Eröffnung feiern“, sagt Hans-Michael Rößler und schmunzelt.

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  • Schwetzingen Werner Zieger komplettiert das 26-köpfige Gremium

    Jetzt ist der Gemeinderat endlich komplett: Am Mittwochabend verpflichtete Oberbürgermeister Dr. René Pöltl den Nachrücker Werner Zieger (Die Linke) als 26. Mitglied. Zuvor allerdings hatte das Gremium – noch ohne Zieger – zustimmen müssen, dass die Verhinderungsgründe der eigentlich gewählten Simone Ehrhardt (wir berichteten mehrfach) doch ausreichend seien, um das Mandat abzulehnen. Zweimal hatte ihr der Gemeinderat das zuvor verweigert, nun hatte ihm das Regierungspräsidium (RP) die Entscheidung quasi abgenommen. Während der Gemeinderat aus kommunalpolitischer Sicht entschieden habe, sehe das RP – genauso wie er selbst bei den beiden Abstimmungen – nur die rechtliche Seite, erklärte der OB. Und da seien die Ablehnungsgründe von Simone Ehrhardt triftig genug. Dem schloss sich der Rat auch mehrheitlich an, nur die sechs Freien Wähler enthielten sich. Mehrheit nicht möglich Ein Tagesordnungspunkt musste übrigens kurzfristig abgesetzt werden, der Beschluss über die Änderung der Gestaltungssatzung Innenstadt. Denn es sei unmöglich, auf die erforderliche Mehrheit von 14 Stimmen zu kommen, weil allein elf Ratsmitglieder wegen ihres Wohnsitzes in besagtem Bereich befangen seien. Zudem war das Gremium nicht komplett. ali

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Thema : Kommunalwahlen 2019

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