Landwirtschaft - Klima hält Erzeuger Tag und Nacht in Atem Pfälzer Frühkartoffeln rollen ab Mitte Mai in die Hofläden

Von 
Simone Jakob
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Unter einem Eispanzer sind die Frühkartoffeln geschützt. © Pfälzer Grumbeere

Neustadt. Auf den Frühkartoffel-Äckern in der Pfalz geht es hoch her, denn der heiße April sorgt für ein zügiges Wachstum. „Wenn das Wetter mitspielt, gibt es ab Mitte Mai die ersten Frühkartoffeln in der Pfalz“, berichtet Hartmut Magin, Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“. Allerdings seien die Landwirte nach dem Auspflanzen im traditionell frühesten deutschen Kartoffelanbaugebiet ziemlich gefordert worden. Nach vergleichsweise kühlen Temperaturen bis Mitte März, habe der April mit hochsommerlichen Tagen, frostigen 

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Nächten und großer Trockenheit die Erzeuger rund um die Uhr in Atem gehalte. „Am Tag bewahrt uns die Beregnung vor Trockenheit und bei Minusgraden in der Nacht schützt sie die ,Pfälzer Grumbeere‘ mit einem Eispanzer, der wie ein Iglu funktioniert“, berichtet der Vorsitzende der Erzeugergemeinschaft Hartmut Magin. Vielerorts seien Frostwarner auf den Äckern installiert, die  per SMS Meldung geben, sobald die Temperatur unter einen zuvor bestimmten Punkt fällt, so dass die Landwirte die Frostschutzberegnung rechtzeitig in Gang setzen könnten. Nun hoffen die Grumbeer-Erzeuger auf „Top-Qualitäten und eine Ernte nach Plan.“