Austausch

Zu Gast in Rovigo

Viernheimer Delegation besucht italienische Partnerstadt

Von 
red
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Rovigos Bürgermeister Edoardo Gaffeo (Mitte) empfängt die Viernheimer Delegation mit ihren Freunden und Gastgebern im Rathaus der italienischen Partnerstadt. © Stadt Viernheim

Viernheim. Nach einer zweijährigen Pandemie-bedingten Pause fand nun wieder eine offizielle Begegnung der beiden Partnerstädte Rovigo und Viernheim statt. Traditionell wurde auch in diesem Jahr als Zeitpunkt der Begegnung die Herbstmesse „Fiera d’Ottobre“ in Rovigo gewählt, bei der über 200 Marktstände mit unterschiedlichen Waren die Innenstadt beleben. Über 500 Jahre ist es her, als der damalige Bürgermeister in Rovigo zum ersten Mal die besondere Messe eröffnete.

Beim Empfang begrüßte Bürgermeister Professor Edoardo Gaffeo die elfköpfige Viernheimer Delegation. Zu den Gästen zählten auch Ellen Dewald, Mitinitiatorin der vor 31 Jahren besiegelten Städtepartnerschaft, Lars Prechtl, stellvertretender Leiter der städtischen Jugendförderung, und Stephan Schneider, Leiter des für die Städtepartnerschaften zuständigen Kultur- und Sportamtes.

Eduardo Gaffeo räumte in seiner Ansprache ein, dass ihm die intensiven, familiären und vielfältigen Verbindungen beider Städte bisher nicht bewusst gewesen seien. Er habe das Bürgermeisteramt quasi zu Beginn der Pandemie übernommen und seither immer große Herausforderungen in der Stadtgesellschaft meistern müssen.

Kulturelle Begegnungen

Auch in Bezug auf Rovigos Partnerschaftsverein Amici d’Europa mit dem neuen Vorsitzenden Jaroslav Sangiorgio wünsche er sich weiterhin einen regen Austausch auf den Ebenen der Kultur und des Sports, wobei die Einbindung junger Menschen eine wichtige Rolle spielen solle. Dem konnte Lars Prechtl nur zustimmen: „Durch die Teilhabe junger Menschen, durch die Mitgestaltung von Programmen und Projekten lebt die Städtepartnerschaft weiter.“

Die Tage in Rovigo wurden von den befreundeten Familien beider Städte vor allem für den Besuch der Fiera genutzt. Darüber hinaus besuchten sie Sportveranstaltungen und erkundeten die Region rund um Rovigo. Außerdem gab es Gespräche mit einer Schulvertreterin und mit den Verantwortlichen, die sich vor Ort um die Beziehungen mit Silly in Burkina Faso kümmern: „Wir konnten mit dem neuen, verjüngten Vorstand konkrete Verabredungen für zukünftige, gemeinsame Projekte treffen“, sagte Alfred Schmidt, Vorstandsmitglied des Afrikavereins Focus aus Viernheim.

Beim Abschiedsabend im Vereinsheim der Amici d’Europa im kleinen Vorort Buso betonte Jaroslaw Sangiorgio die Bedeutung solcher Begegnungen in Krisenzeiten. Der Abend in gemütlicher Runde endete mit einem Rückblick auf die nunmehr weit über hundert Begegnungen der Städte seit 1991. red

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